Gestiegenes Neukreditvolumen bei der Umweltbank

Das Geschäftsvolumen der Umweltbank stieg 2018 gegenüber dem Vorjahr um 9,4 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, die Bilanzsumme wuchs um 6,1 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Als wesentliche Wachstumstreiber erwiesen sich Umweltkredite: Ihr Volumen kletterte um 8,5 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Dank der Ertragsentwicklung mit einem Jahresüberschuss von 16,9 Millionen Euro (2017: 16,7 Millionen Euro) kann die Umweltbank zum zehnten Mal in Folge ihre Dividende erhöhen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, eine Dividende in Höhe von 33 Cent auszuschütten (2017: 32 Cent). Wie im Vorjahr will die Bank ihren Aktionären wieder den Bezug von Aktien statt der Barauszahlung des Gewinnanteils anbieten. Die aufsichtsrechtliche Eigenmittelquote der Bank erhöhte sich 2018 auf 14,0 Prozent nach 12,4 Prozent im Jahr zuvor.

Der Start der Umweltbank in das Jahr 2019 verlief laut Unternehmen erfreulich. Im ersten Quartal stieg das Neukreditvolumen mit 123,4 Millionen Euro gegenüber der Vergleichsperiode (erstes Quartal 2018: 106,0 Millionen Euro) an. Jürgen Koppmann, Sprecher des Vorstands der Umweltbank, erläutert: „Mit dem Geschäft des ersten Quartals 2019 sind wir sehr zufrieden. Besonders gefragt ist gerade die exklusiv bei uns erhältliche Unternehmensanleihe der Naturstrom AG.“

Neu im Angebot ist darüber hinaus der Mikrofinanzfonds „Invest in Visions“. Der Fonds ermöglicht Kleinkredite an Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Für Herbst 2019 plant die Umweltprojekt AG erstmals die Emission einer Anleihe. Mit den zufließenden Mitteln schafft die hundertprozentige Tochter der Umweltbank bezahlbaren Wohnraum in Oranienburg, Leipzig, Bamberg, Nürnberg, Tübingen und Freiburg.

Für das Jahresende 2019 rechnet die Bank mit einem auf rund 4,5 Milliarden Euro steigenden Geschäftsvolumen. Antreiber sei dabei das Wachstum im Kreditgeschäft. Zusätzliche Impulse erwartet die Umweltbank aus einer Reihe von neuen Produkten. Das Ergebnis vor Steuern und Rücklagendotierung erwartet der Vorstand auf dem Niveau des Vorjahres (rund 37 Millionen Euro).

Die Umweltbank hat seit 1997 deutschlandweit mehr als 23.000 Umweltprojekte finanziert. Der Großteil des Kreditvolumens besteht aus Sonnenenergiefinanzierungen (36,8 Prozent). Wohnimmobilien haben einen Anteil von 27,3 Prozent, während Wind- und Wasserkraftprojekte rund 25,7 Prozent der Finanzierungen ausmachen. Kredite für Sozial- und Gewerbeimmobilien liegen bei 5,2 Prozent, Biomasse- und Wärmekonzepte bei 3,3 Prozent und die sonstige nachhaltige Wirtschaft bei 1,7 Prozent der zugesagten Umweltkredite.

Der integrierte Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2018 wird am 24. Mai 2019 veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung Umweltbank

Die Umweltbank AG wurde 1995 gegründet und verwendet die Einlagen ihrer Kunden ausnahmslos für die Kreditvergabe an Umweltprojekte. Das Unternehmen finanzierte bislang rund 23.000 Projekte. (mb1)

www.umweltbank.de

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