PSD Bankengruppe: Bilanzsumme gestiegen

Ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 meldet die PSD Bankengruppe mit ihren 14 Mitgliedsinstituten. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zu 2017 um 3,1 Prozent auf 24.729 Millionen Euro.

Insbesondere im Kerngeschäftsfeld Baufinanzierung melden die Kreditinstitute Wachstumsraten. So stieg der Absatz von wohnwirtschaftlichen Finanzierungen 2018 inklusive Prolongationen gemessen am Vorjahr um 10,2 Prozent auf drei Milliarden Euro; rund ein Drittel des Vertriebs erfolgte über die Plattformen Interhyp und Europace. Bei letzterer wuchs der Absatz im Vergleich zum Jahr 2017 um 37,1 Prozent auf 438,7 Millionen Euro und bei Interhyp um 24,4 Prozent auf 553,8 Millionen Euro. „Treiber dieser positiven Entwicklung sind unsere schnellen Prozessabläufe dank eines hohen Maßes an Standardisierung und Automation“, sagt Dieter Jurgeit, Verbandspräsident der PSD Banken.

Darüber hinaus steuerte das margenstarke Privatkreditgeschäft einen erheblichen Teil zum erfreulichen Ergebnis bei. So stieg der Absatz an Ratenkrediten verglichen mit dem Niveau des Vorjahres um 35,0 Prozent auf insgesamt 342,2 Millionen Euro. „Zu verdanken ist das vor allem der digitalen „PVW-Antragsstrecke“, die unsere Kunden bis zur Bewilligung selbständig durchlaufen“, so Jurgeit. Bei den Mitgliedern und Kunden seien zudem die bankeigenen Anlageprodukte beliebt. So stiegen die Kundeneinlagen um 2,6 Prozent auf 18.468 Millionen Euro. Der Ertrag entwickelt sich derweil auf einem stabilen Niveau. So konnte der Zinsüberschuss um 2,6 Prozent auf 382,8 Millionen Euro gesteigert werden. Dank eines Betriebsergebnisses nach Bewertung (nach Dotierung von Vorsorgereserven) in Höhe von 88,1 Millionen Euro (0,36 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme) könne das Eigenkapital ausreichend dotiert werden. „Wir rechnen in den kommenden Jahren mit stabilen Ergebnissen“, sagt Jurgeit. „Die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen können wir somit aktuell und auch in Zukunft erfüllen.“

Zur Stabilität des Kerngeschäfts trage darüber hinaus eine zusätzliche Ertragsquelle bei. So habe die PSD Bankengruppe unter sorgfältiger Abwägung der Risiken ein Immobilienportfolio aufgebaut. Dessen erzielte Mindestverzinsung lag laut Unternehmensangabe über zwei Prozent. Der Verband der PSD Banken begleitete diese Investitionen. Gemeinsam mit Union Investment entwickelte der Verband fünf Risikomodelle, mit denen unterschiedliche Portfoliomodelle abgebildet werden können.

Quelle: Pressemitteilung PSD Banken

Die PSD Bankengruppe ist eine genossenschaftliche Direktbankengruppe, die aus 14 selbstständig agierenden Genossenschaftsbanken, einer zentralen Servicegesellschaft sowie dem Verband der PSD Banken e.V. mit Sitz in Bonn besteht. (mb1)

www.psd-bank.de

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