BMO: Klimastrategien von Unternehmen zeigen Wirkung

Im Jahr 2018 hat der Vermögensverwalter BMO Global Asset Management (BMO) 665 Unternehmen in 46 Ländern auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt. Dies zeigt der „Responsible Investment Annual Review“ des Unternehmens. Der Bericht dokumentiert 237 Fälle, in denen die Firmen mit Hilfe eines „Active Ownership“-Ansatzes ihre ESG-Auflagen -  ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung) - erfüllen und nachhaltige Praktiken im Laufe des Jahres verbessern konnten.

Active Ownership ist ein Prozess der Einflussnahme auf das Management bezüglich ESG zusätzlich zur Abstimmung der Eigentümer an der Generalversammlung (GV). Übergeordnetes Ziel ist die Erreichung der 17 Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. 2018 konzentrierte sich das Responsible Investment Team von BMO auf ESG-Themen: die für Aktionäre und Unternehmen langfristig die größten Gefahren darstellen, gleichzeitig aber auch Chancen bergen.

Im Bereich Environment (Umwelt) rangierte der Klimawandel im Jahr 2018 weltweit unter den Top-Stories. Das Responsible Investment Team von BMO hat sich hat mit Unternehmen Themen behandelt wie Emissionsmanagement, Anpassung, Innovationen und klimabezogene Berichterstattung. Neben dem Klimawandel sprach BMO mit Unternehmen über ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung. Das Responsible Investment Team forderte die Unternehmen auf, die Menge an unnötigem Einweg-Kunststoff zu reduzieren, die Recyclingfähigkeit von Kunststoff zu verbessern, bei der Neugestaltung von Verpackungen innovative Lösungen zu finden, kreisförmige Ökonomiemodelle umzusetzen und die Recyclinginfrastruktur zu verbessern.

Ein Hotspot im Bereich Social Engagement sind Arbeitspraktiken. Insbesondere moderne Sklaverei, Vereinigungsfreiheit und Lieferketten wurden deshalb in den Fokus der Unternehmen gerückt. Das Responsible Investment Team intensivierte auch die Diskussion gesundheitsrelevanter Fragen im Zusammenhang mit Zucker. Das BMO-Team hat mit Lebensmittel- und Getränkeunternehmen auf der ganzen Welt zusammengearbeitet und sie ermutigt, regulatorische Entwicklungen und sich ändernde Verbraucherpräferenzen in ihre Geschäftsstrategien zu integrieren.

Gut funktionierende Verwaltungsräte sind für die langfristige Wertschöpfung entscheidend. Deshalb konzentrierte sich das Responsible Investment Team weiterhin auf die Effektivität dieser Gremien. In diesem Zusammenhang ging es um die Ernennung von Verwaltungsräten und um die Zusammensetzung, Diversität, Erneuerung und Bewertung der Vorstände. Weitere Governance-Bereiche befassen sich mit Geschäftsethik, internen Kontrollen und der Vergütung von Führungskräften. Das Engagement fördert auch Bestrebungen der Unternehmen, innovative Verpackungsmaterialien und -technologien zu entwickeln.

Das BMO Responsible Investment Team erwartet, dass 2019 die folgenden Themen im Bereich Sustainable Investment weiter an Aktualität gewinnen: Gleichstellung der Geschlechter, Schutz gefährdeter Arbeitnehmer, Klimawandel, Biodiversität, Wasser sowie Antibiotikaresistenz.

Quelle:  BMO

BMO Global Asset Management (BMO) ist ein globaler Investmentmanager und Teil der BMO Financial Group, einer diversifizierten Finanzdienstleistungsorganisation, die im Jahre 1817 unter dem Namen Bank of Montreal gegründet wurde. (JF1)

www.bmogam.com

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