Fondsrating-Update: "JPM Emerging Markets Equity" mit Upgrade auf (A)

Die Ratingagentur Scope hat mehr als 6.100 Fondsratings aktualisiert. Rund ein Drittel der Fonds hält ein Top-Rating – also (A) oder (B). Bewertet werden Fonds, die in Deutschland zum Vertrieb zugelassen sind.

Der größte Fonds mit einem Upgrade ist in diesem Monat der „JPM Emerging Markets Equity“. Der fast sechs Milliarden Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Aktien Emerging Markets“ wird von Leon Eidelman and Austin Forey gemanagt. Der Fonds hatte bereits seit 14 Monaten ein Top-Rating (B) inne und verbessert sich nun auf das höchste Rating (A). Er gehört damit zu den acht Prozent der am besten bewerteten Fonds in Deutschland. Das letzte Mal trug der Fonds das höchste Rating vor knapp zehn Jahren.

Gründe für das Upgrade: Der Fonds zeigt sowohl über drei als auch fünf Jahre eine Outperformance gegenüber dem Peergroup-Index „MSCI Emerging Markets Standard Core“. In der jüngeren Vergangenheit war vor allem die Titelselektion in China ein großer Performancetreiber. Im Januar leisteten Titel wie New Oriental Education, Midea and Hangzhou Robam den stärksten Performancebeitrag. Aktuell ist der Fonds zu mehr als einem Drittel in China und zu fast 20 Prozent in Indien investiert. Beide Länder sind damit signifikant stärker gewichtet als im „MSCI Emerging Markets Standard Core“.

Der „DNCA Invest Eurose“ ist in diesem Monat der größte Fonds mit einem Downgrade. Der von Jean-Charles Mériaux gesteuerte, mehr als fünf Mrd. Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Mischfonds Europa konservativ“ fällt aus dem Top-Rating-Bereich heraus und ist nun mit (C) bewertet.

Gründe für das Downgrade: Der Mischfonds hat auf Jahressicht eine Performance von minus 5,6 Prozent erzielt und liegt damit rund zwei Prozentpunkte unterhalb des Peergroup-Durchschnitts. Auf Fünfjahressicht liegt die Performance mit 1,8 Prozent per annum zwar leicht über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe. Dafür fällt die Volatilität im gleichen Zeitraum signifikant höher aus. Verantwortlich für die schwache Performance im vergangenen Jahr ist vor allem das Aktienexposure, das derzeit knapp ein Drittel des Portfolios ausmacht.

In diesem Monat hat Scope die Rating-Historie von Fonds untersucht, die in Euro-denominierte Anleihen investieren. Das Ergebnis: Der „Raiffeisen-Euro-Rent“ steht einsam an der Spitze. Er hält seit September 2002 ohne Unterbrechung ein Top-Rating von Scope – aktuell ein (B). Dem in Euro-Anleihen investierenden Fonds, der im Jahr 1996 aufgelegt wurde und seit 2011 von Martin Hinterhofer verwaltet wird, ist es damit gelungen, mehr als 16 Jahre konstant zum besten Drittel seiner Vergleichsgruppe (Renten Euro) zu gehören.

Quelle: Pressemitteilung Scope

Die Scope Analysis GmbH ist Teil der Scope Group, mit Sitz in Berlin. Die Scope Analysis GmbH ist spezialisiert auf die Analyse und Bewertung von Asset-Management-Gesellschaften, Investmentzertifikaten sowie Mutual Funds und alternativen Investmentfonds aus den Bereichen Immobilien, Schiff- und Luftfahrt, erneuerbare Energien und Infrastruktur. (JF1)

www.scopeanalysis.com

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