Lloyd Fonds erreicht Bezugsrechtsverzicht bei Aktionären

Der Vermögensverwalter Lloyd Fonds hat einen wichtigen Schritt in Vorbereitung auf die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft am 12. Juni 2019 abgeschlossen. Der Gesellschaft gegenüber erklärten Groß- und weitere Aktionäre, die mehr als 50 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft halten, auf ihre Bezugsrechte und etwaige Mehrbezugsrechte im Rahmen der vorgeschlagenen Barkapitalerhöhung zu verzichten. Damit haben die Streubesitz- und sonstigen Aktionäre die Möglichkeit, durch Übernahme von Aktien der Barkapitalerhöhung eine potenzielle Verwässerung auszugleichen, die durch die vorgeschlagene Sachkapitalerhöhung unter Bezugsrechtsausschluss der Aktionäre eintreten könnte.

Die der Hauptversammlung am 12. Juni 2019 vorgeschlagene Sachkapitalerhöhung unter Bezugsrechtsausschluss der Aktionäre dient der Einbringung von 90 Prozent der Geschäftsanteile der SPSW Capital GmbH (SPSW) in die Gesellschaft.

„Der Verzicht unter anderem unseres Großaktionärs, der DEWB Effecten GmbH, auf die Bezugsrechte ist ein vorbildlicher Schritt zum Schutze der anteilsmäßig kleineren Aktionäre. Wir zeigen damit, dass wir die Transaktion zum Erwerb der SPSW transparent und unter Wahrung der Interessen aller Aktionäre vorantreiben“, erklärt Klaus M. Pinter, CFO von Lloyd Fonds.

Zum Hintergrund: Im Rahmen einer sogenannten gemischten Sacheinlage sollen 90 Prozent der Geschäftsanteile der SPSW gegen Ausgabe von 1,5 Millionen neuen Aktien von Lloyd Fonds an die Gesellschafter der SPSW zu einem Ausgabebetrag von sechs Euro je Aktie sowie gegen weitere Kaufpreiskomponenten bei Lloyd Fonds eingebracht werden. An dieser Sachkapitalerhöhung können andere Aktionäre, außer den SPSW-Gesellschaftern, aufgrund des vorgeschlagenen Bezugsrechtsausschlusses nicht teilnehmen. Dadurch würde der Anteil der anderen Lloyd Fonds-Aktionäre am Grundkapital der Gesellschaft verwässert werden.

Durch die Barkapitalerhöhung in gleicher Höhe und die erreichten Bezugsrechtverzichte erhalten nun Streubesitz- und weitere Aktionäre die Möglichkeit, ihre Beteiligungsquote an der Gesellschaft in der ursprünglichen Höhe durch Beteiligung an der Barkapitalerhöhung aufrechtzuerhalten. Lloyd Fonds wird dazu weitere bis zu 1,5 Millionen neue Aktien gegen Bareinlagen ausgeben. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien wird maximal sechs Euro je Aktie betragen.

In Bezug auf diese Barkapitalerhöhung verzichteten bereits unter anderen die Gesellschafter der SPSW auf ihre Bezugsrechte und etwaige Mehrbezugsrechte. Mit dem größten Einzelaktionär, der DEWB Effecten GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft, und weiteren Aktionären wurden auch entsprechende Verzichte vereinbart.

Quelle: Pressemitteilung Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG ist ein börsennotierter, bankenunabhängiger Vermögensverwalter und aktiver Asset Manager. Das Unternehmen ist seit 2005 an der Börse notiert und seit März 2017 im Segment Scale der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet. (JF1)

www.lloydfonds.de

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