Ex-Infinus-Manager zu Freiheitsstrafen verurteilt

Das Dresdner Landgericht hat fünf Ex-Manager des Finanzdienstleisters Infinus wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Kapitalanlagebetrugs zu Freiheitsstrafen verurteilt. Die zuständige Wirtschaftstrafkammer verhängte am 9. Juli 2018 gegen den Gründer und die ehemaligen Führungskräfte des größtenteils insolventen Unternehmens Strafen zwischen acht Jahren und fünf Jahren und vier Monaten. Ein weiterer früherer Mitarbeiter wurde wegen Beihilfe zu viereinhalb Jahren verurteilt. Das meldet „Die Welt“ in ihrer Online-Ausgabe.

Laut Anklage haben die fünf Führungskräfte ein „Schneeballsystem“ betrieben, mit zu hohen Renditeversprechen gehandelt und etwa 22.000 Anleger um rund 312 Millionen Euro betrogen. Die Staatsanwaltschaft hatte für sie Freiheitsstrafen zwischen vier Jahren und zehn Monaten sowie acht Jahren gefordert, die Verteidigung plädierte auf Freispruch.

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