"Neu denken bei der Mietpreisbremse"

Christian Windfuhr, Chef der Immobiliengesellschaft Grand City Properties, fordert im Kampf gegen steigende Immobilienpreise ein Umdenken bei der Mietpreisbremse. Das berichtet die Online-Ausgabe der Zeitung „Die Welt“ am 9. September 2017 und bezieht sich auf ein Interview mit Windfuhr in der „Welt am Sonntag“.

„Die Politik muss die tatsächliche Ursache für die steigenden Preise angehen“‚ so wird Windfuhr zitiert, „nämlich das Angebot an bezahlbarem Wohnraum vergrößern und damit die Angebotslücke schließen.“ Die Mietpreisbremse habe nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. „Zum einen sollte sie bezahlbare Mieten sicherstellen. Das gelingt aber – vor allem in Großstädten wie Berlin – nicht immer“, so Windfuhr. Zum anderen habe die Mietpreisbremse den Bau neuer und dringend benötigter bezahlbarer Wohnungen nicht ausbremsen sollen, doch genau das sei passiert. „Hier muss neu gedacht werden“, sagt Windfuhr. Eine Immobilienblase sehe er trotz der in Ballungsgebieten deutlich gestiegenen Preisen nicht: „Sicherlich gibt es einzelne Regionen, in denen man von einer Überhitzung reden kann“‚ sagt er. „Aber betrachten wir den Gesamtmarkt, befinden wir uns auf einem gesunden Wachstumskurs, der von einer nachhaltig zunehmenden Nachfrage genährt wird.“ (mb1)

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