Immofinanz schließt Verkauf des russischen Einzelhandelsportfolios ab

Der Immobilieninvestor Immofinanz hat den Verkauf des Einzelhandelsportfolios Moskau an die russische Fort Group abgeschlossen. Das Closing der Transaktion fand in St. Petersburg statt. Damit hat Immofinanz plangemäß den strategiekonformen Ausstieg aus dem russischen Markt im Geschäftsjahr 2017 umgesetzt.

„Wir haben die fünf Moskauer Einkaufszentren neu positioniert und damit an das geänderte Marktumfeld in Russland angepasst. Das war die Voraussetzung für die Einleitung eines mehrstufigen strukturierten Verkaufsprozesses, an dessen Ende nun die erfolgreiche Übergabe der Immobilien an den Käufer steht“, kommentiert Dietmar Reindl, COO von Immofinanz, die Transaktion. Verkaufsgegenstand war jene österreichische Beteiligungsholding, in der sämtliche Beteiligungen an Objektgesellschaften, die das Einzelhandelsportfolio Moskau halten, zusammengefasst sind.

Oliver Schumy, CEO der Immofinanz: „In den zurückliegenden beiden Jahren haben wir Risiken, die etwa in Form von historischen Anlegerklagen oder in unserem Portfolio bestanden haben, konsequent beseitigt. Der wichtigste Meilenstein dabei war der Verkauf unseres Einzelhandelsportfolios in Moskau. Das Marktumfeld in Russland ist nunmehr seit mehreren Jahren sehr schwierig und hat die Immofinanz stark belastet. Wie angekündigt, haben wir uns von den russischen Einkaufszentren vor Jahresende 2017 getrennt und die Transaktion in schnellstmöglicher Zeit abgeschlossen. Das Portfolio der Immofinanz mit den Assetklassen Büro und Einzelhandel hat nunmehr eine klare Ausrichtung auf die stabilen westeuropäischen Märkte Deutschland und Österreich sowie die vielversprechenden Wachstumsmärkte in CEE.“

Der Verkauf des Einzelhandelsportfolios Moskau führt zu einem unmittelbaren Nettozufluss im Konzern (nach Ablösung von vorhandenen Fremdfinanzierungen) von insgesamt umgerechnet rund 72,0 Millionen Euro. Darüber hinaus sieht der Kaufvertrag eine garantierte Zahlung im Januar 2022 in Höhe von weiteren 14,5 Millionen Euro vor und einen, von den Umsatzerlösen der Einkaufszentren im Jahr 2021 abhängigen Earn-out von bis zu 129,6 Millionen Euro, der ebenfalls im Jahr 2022 zahlbar ist. Zusätzlich kann Immofinanz noch mit bis zu 14,4 Millionen Euro an einem positiven Ausgang laufender Steuerrückerstattungsverfahren partizipieren.

Quelle: Pressemitteilung Immofinanz

Die Immofinanz Group wurde 1990 gegründet und ist ein börsennotierter Immobilieninvestor und -entwickler mit Sitz in Wien. (mb1)

www.immofinanz.com

Zurück

Sachwertinvestments

UBS Asset Management stärkt das Infrastructure Debt-Team

Das Immobilien- und Privatkundengeschäft (REPM/Real Estate & Private ...

Projektentwickler Mundial startet Vertrieb von Luxuswohnungen in Berlin-Dahlem

Die beiden 1909 errichteten Gebäude des "Paulinums" in Berlin-Dahlem werden ...



Mit der Nutzung der DFPA-Seite und Services, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weiterlesen …