Scope bewertet "DFV Hotel Weinheim" mit "bbb- (AIF)"

Laut Analysehaus Scope lässt der Publikums-AIF „DFV Hotel Weinheim“ eine ausgewogene risiko-adjustierte Rendite erwarten („bbb- (AIF)“). Vor allem das sehr gute Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung und die konservative Inflationsannahme haben das Fondsrating positiv beeinflusst.

Anleger beteiligen sich über den Publikums-AIF an einer Hotelimmobilie in Weinheim, Baden-Württemberg. Das NH Hotel Weinheim wurde 1992 errichtet und verfügt über 187 Gästezimmer. Insgesamt verfügt das Hotel über Veranstaltungsräume für maximal ca. 300 Personen und drei Gruppenräume. Die Modernisierung und Renovierung der Hotelanlage wurde 2017 abgeschlossen. Der Mietvertrag mit der NH Hoteles Deutschland GmbH endet am 31. Dezember 2030. Hieran anschließend verfügt die Mieterin über zwei Verlängerungsoptionen von jeweils fünf Jahren.

Das Gesamt-Investitionsvolumen von 20,1 Millionen Euro wird in Höhe von 10,5 Millionen Euro durch vorrangiges Fremdkapital finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei rund 52,4 Prozent. Über das Agio von fünf Prozent hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von 21,9 Prozent bezogen auf das Eigenkapital an.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 3,18 Prozent per annum mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 3,50 Prozent. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine ausgewogene risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch das sehr gute Asset Management Rating („AA AMR“) der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG. Hinzu kommen der bereits erfolgte Eigentumsübergang der Immobilie, die fixierte Fremdfinanzierung über zehn Jahre mit einer vergleichsweise hohen Tilgungsrate und die konservative Inflationsannahme des Initiators.

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem die Single-Tenant-Spezialimmobilie mit eingeschränkter Drittverwendungsmöglichkeit und die Ausfallwahrscheinlichkeit der Mietgarantin im Non-Investment-Grade-Bereich. Des Weiteren nennt Scope das Refinanzierungsrisiko nach zehn Jahren und die prozentual vergleichsweise hohen Weichkosten im Vergleich zur Peergroup der Publikums-AIF.

Laut Scope Analyse liegt die Break-Even-Wahrscheinlichkeit des AIF bei 90,2 Prozent, die Verlustmöglichkeit bei 9,8 Prozent und der Value-at-Risk bei 37,4 Prozent (ein Verlust von 37,4 Prozent wird in 99 Prozent aller Simulationen nicht überschritten). Scope stuft den „DFV Hotel Weinheim“ in Risikoklasse 5 ein.

Quelle: Ratingmitteilung Scope Analysis

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG konzipiert als regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für private und institutionelle Kunden gemeinsam mit Immac und DFV Deutsche Fondsvermögen alternative Investmentfonds (AIF) nach dem KAGB. Die AIF investieren sowohl in Spezialimmobilien als auch in wohnwirtschaftliche Immobilien. Mit einem verwalteten Immobilienvermögen in Deutschland und Österreich von rund 1,3 Milliarden Euro in 80 Fonds betreut die Hanseatische über 7.500 Anleger. (JF1)

www.diehanseatische.de

www.scoperatings.com

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