Gewerbeimmobilientag Nord: Nutzungsmischungen als Chance für Nachverdichtung

Wie sieht das urbane Stadtquartier der Zukunft aus? Wie läuft die Versorgung im gemischten Quartier? Und wie lassen sich verschiedene Asset-Klassen vernetzen und integrieren? Diese und viele weitere Fragen wurden am 15. Juni 2017 von rund achtzig Experten aus der Immobilienwirtschaft und der Verwaltung auf dem Gewerbeimmobilientag Nord diskutiert. Die Veranstaltung wurde bereits zum vierten Mal vom BFW Landesverband Nord und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen organisiert.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Peter Jorzick, dem stellvertretenden Vorsitzenden des BFW Landesverbandes Nord. Jorzick betonte die zunehmende Bedeutung des Miteinanders von Wohnen und Gewerbe für die nachhaltige Stadtentwicklung: „Mit der neuen Gebietskategorie ,Urbanes Gebiet‘ ergeben sich ganz neue Chancen zur Nachverdichtung – gerade auch in Hamburg.“

Einen Schwerpunkt des Gewerbeimmobilientages bildete somit auch die im März 2017 verabschiedete neue Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“. Michael Sachs, Staatsrat a.D. in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) der Freien und Hansestadt Hamburg, sagte: „Die jetzt gefundene gesetzliche Regelung kann nur ein erster Schritt sein. Nachbesserungen müssen insbesondere in der Frage der Dichte und der zulässigen Lärmbelästigung erfolgen, um rechtliche Konflikte von vornherein zu vermeiden.“

In den Vorträgen wurden Entwicklungen in den Asset-Klassen Büro, Hotel und Einzelhandel aufgezeigt und innovative Ansätze wie Mixed-Use-Developments von Hotels und Mindspace-Coworking präsentiert. Anschließend wurden eine stärkere Vernetzung der Assetklassen diskutiertert und Möglichkeiten für gemeinsame Wege identifiziert.

„Eine lebenswerte Stadt ist von dem Miteinander von Wohnen und Gewerbe geprägt. Der diesjährige Gewerbeimmobilientag in Hamburg hat wieder gezeigt, welche vielfältigen innovativen Konzepte in den einzelnen Assetklassen verfolgt werden“, fasste die BFW Nord Geschäftsführern Dr. Verena Herfort den Tag zusammen.

Quelle: Pressemitteilung BFW

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Spitzenverband der unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen an. Die Mitgliedsunternehmen verwalten einen Wohnungsbestand von über 3,1 Millionen Wohnungen, in denen annähernd 7,2 Millionen Menschen leben. (JF1)

www.bfw-bund.de

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