Ideenschmiede "insurHUB" geht in die nächste Runde

Nach positivem Feedback wird der im Februar 2017 gestartete Innovationskatalysator für die Versicherungswirtschaft, das „insurHUB“ in Berlin, im kommenden Jahr fortgesetzt. Seit Projektbeginn haben neben 13 dauerhaften Teilnehmern 40 Mitarbeiter der beteiligten Versicherungshäuser unter Anwendung von Design-Thinking-Methoden in neun Sprints insgesamt 18 Produktideen und -prototypen entwickelt. Dazu gehören versicherungsnahe Lösungen in den Bereichen Mobilität, Cyber-Security, Work-Life Balance und Sharing Economy.

„Das ,insurHUB‘ verfolgt einen kollaborativen Ansatz, bei dem wir Versicherungen neu denken. Die Ergebnisse sind so positiv, dass eine Fortführung völlig klar ist. Dabei werden wir das bisher fokussierte Modul zur Ideenentwicklung noch um die komplette technische Entwicklung von Minimum Viable Products („MVP“) ergänzen und bei positiven Validierungen eine Unternehmensgründung unterstützen“, sagt Christian Mylius, als Managing Partner des Beratungshauses EY Innovalue einer der Initiatoren des „insurHUBs“. „Das Team arbeitet bereits an dem testfähigen Prototyp für eine digitale Lösung gegen Cyber-Mobbing und sammelt so weitere Erfahrungen für die nächste Phase des ,insurHUB‘.“

Daniel Thiefes von der LVM Versicherung beschreibt die Vorzüge des „insurHUBs“ aus Teilnehmersicht: „Die enge Anbindung an die Vorstände abseits der Konzernstrukturen fördert die Kreativität und hält die Motivation bei allen sehr hoch – eine vielversprechende Idee kann schnell und entschieden vorangetrieben werden, eine vom Kunden nicht akzeptierte Idee wird ohne Umschweife verworfen. Man spürt, wie Teilnehmer das gemeinsame Knowhow von Sprint zu Sprint weiter ausbauen und verinnerlichen und parallel das Netzwerk mit Fin- und InsurTechs stärken.“ Die entwickelten Produktideen werden den Vorständen der teilnehmenden Unternehmen alle sechs bis acht Wochen vorgestellt, um dann über die weitere Ausarbeitung zu entscheiden.

Im „insurHUB 2.0“ werde es neben dem bislang umgesetzten Modul zur Ideenentwicklung auch Folgemodule zur Produktentwicklung geben. Optional werde zudem ein Modul zur Gründung eigener Gesellschaften (Company Building) angeboten. „Wir ergänzen die Kerninhalte des ,insurHUBs‘, sodass darin von der ersten Produktidee bis zur möglichen Ausgründung alle relevanten Schritte abgedeckt sind. Den dadurch geförderten Gründerspirit, der auch die InsurTech-Szene auszeichnet, bringen die Teilnehmer gemeinsam mit dem erworbenen Fachwissen in ihren Häusern ein“, sagt Prof. Dr. Fred Wagner, Institut für Versicherungslehre an der Universität Leipzig, Gründer der V.E.R.S. Leipzig und ebenfalls Initiator des „insurHUBs“.

Einzelne der im Rahmen des „insurHUBs“ bislang entwickelten Konzepte werden bereits in teilnehmenden Versicherungshäusern zu fertigen Produkten weiterentwickelt.

Das „insurHUB 2.0“ startet Anfang 2018 und ist offen für die Aufnahme weiterer Versicherungsunternehmen und größerer Makler. Teilnehmende Versicherungshäusern sind derzeit HDI, LVM, Markel, Provinzial Nordwest und Rheinland Versicherungsgruppe, Partner sind EY Innovalue, SAP und V.E.R.S. Leipzig.

Quelle: Pressemitteilung EY Innovalue

Die EY Innovalue Management Advisors GmbH (Innovalue) ist eine strategische Managementberatung für die Finanzdienstleistungsindustrie. Das 2001 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hamburg betreibt auch einen Standort in Frankfurt am Main und in London. (mb1)

www.innovalue.de

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