Universa meldet überdurchschnittliches Wachstum

Im Geschäftsjahr 2018 erzielten die Universa Versicherungsunternehmen ein überdurchschnittliches Wachstum bei den gebuchten Bruttobeitragseinnahmen. Diese stiegen um 3,7 Prozent (Markt 2,1) auf 732,3 Millionen Euro. Das Eigenkapital konnte um 4,1 Prozent auf 285,2 Millionen Euro gestärkt werden. Die Kapitalanlagen stiegen um 5,1 Prozent auf 6.109,4 Millionen Euro und überschritten damit erstmals die Sechs-Milliarden-Euro-Grenze.

Unter dem Strich konnte ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 86,8 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Davon wurde der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, die den versicherten Mitgliedern zugutekommt, 73,7 Millionen Euro zugeführt. Vorstandsvorsitzender Michael Baulig zeigt sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden: „In Anbetracht der schwierigen Kapitalmarktsituation, die weiter von einem historischen Niedrigzinsniveau geprägt ist, haben wir uns erneut sehr gut im Markt behaupten können und unsere Solidität gestärkt.“  

Das Neugeschäft in der Lebensversicherung konnte um 29,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Besonders nachgefragt wurden die fondsgebundene Rentenversicherung und die neu auf den Markt gebrachte Berufsunfähigkeitsversicherung. Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen konnten um 3,3 Prozent (Markt 1,4) ebenfalls überdurchschnittlich auf 114,7 Millionen Euro gesteigert werden. „Erfreulich ist, dass wir nicht nur bei den Einmalbeiträgen, sondern vor allem beim laufenden Beitrag zulegen konnten“, hob Baulig hervor. Die Eigenkapitalquote, die zur Sicherstellung der dauerhaften Erfüllbarkeit der Ansprüche der versicherten Mitglieder dient, konnte auf 41,2 Promille (Vorjahr 40,9) gesteigert werden. Auch bei der SCR-Bedeckungsquote konnte die Universa zulegen. Sie beträgt im laufenden Jahr ohne Nutzung von Übergangsmaßnahmen und Volatilitätsanpassung 212,1 Prozent (Vorjahr 209,9).

Auch der Ausbau der Digitalisierung schritt voran. So fiel Ende des Geschäftsjahres 2018 der Startschuss für die Ablösung der alten Bestandssysteme. „Hier werden wir bis Ende 2023 erhebliche Investitionen im zweistelligen Millionenbereich tätigen“, unterstrich Baulig die Bedeutung des bisher größten IT-Projektes in der Unternehmensgeschichte. Die neue Technologie soll Dreh- und Angelpunkt beim Ausbau der Digitalisierung werden. Aber auch die Automatisierung treibt der Vorstandsvorsitzende voran: „Je automatisierter unsere Vorgänge ablaufen, desto schneller können sie zur Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen werden“, so Baulig. Mitarbeiter werden dadurch von Routineaufgaben entlastet und können sich verstärkt um den Serviceausbau kümmern und in wichtige Projekte einbringen. Neu eingeführt wurde im Februar dieses Jahres ein Onlineabschluss für die Zahnzusatzversicherung, der die klassischen Vertriebswege ergänzt und von diesen auch genutzt werden kann. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Universa

Die Universa Versicherungen bestehen aus der Universa Lebensversicherung a.G., Universa Krankenversicherung a.G. und der Universa Allgemeine Versicherung AG. Der Sitz befindet sich in Nürnberg.

www.universa.de

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