Deutscher Hotelinvestmentmarkt knackt erneut Vier-Milliarden-Euro-Marke

Nach Angaben des internationalen Immobiliendienstleisters Colliers wurde im Jahr 2018 auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt ein Umsatz von knapp über 4,0 Milliarden Euro erzielt werden und das Vorjahresergebnis von 4,2 Milliarden Euro fast erreicht. Damit wurde zum vierten Mal in Folge die Vier-Milliarden-Marke überschritten. Während der fünfjährige Durchschnitt um sieben Prozent überboten werden konnte, blieb der Marktanteil der Assetklasse Hotel am gesamten Investmentmarkt stabil bei ebenfalls knapp sieben Prozent.

Andreas Erben, Geschäftsführer bei Colliers International Hotel: „Die Dominanz von Einzelverkäufen hat sich im vergangenen Jahr noch einmal verstärkt. Hier spiegelt sich der Produktmangel vor allem in den Top 7 deutlich wider. Portfolien wurden in der ersten Jahreshälfte kaum gehandelt. Der Portfolioanteil am Transaktionsvolumen sank folglich von 31 Prozent im Vorjahr auf 16 Prozent ab, dies bedeutet fast eine Halbierung auf gut 650 Millionen Euro. Die Einzelverkäufe summierten sich im Gegenzug auf fast 3,4 Milliarden Euro. Daher war der größte Deal des vergangenen Jahres mit dem Hilton-Hotel am Berliner Gendarmenmarkt auch ein Einzelverkauf; das Hotel hat sich ein israelischer Vermögensverwalter für knapp 300 Millionen Euro gesichert.“

Hotels im 4-Sterne-Segment konnten mit einem Transaktionsvolumen von knapp 1,9 Milliarden Euro wiederholt die Spitzenposition belegen, wobei ihr Anteil von 46 Prozent unter dem Vorjahreswert von 52 Prozent liegt. Auf dem zweiten Platz folgen mit 22 Prozent und fast 900 Millionen Euro 3-Sterne-Anlagen. Der Marktanteil im 5-Sterne-Bereich kletterte von zehn Prozent im Vorjahr auf nun 17 Prozent, das entspricht einem Transaktionsvolumen von über 650 Millionen Euro.

Die Top 7 – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – konnten mit etwas unter 2,7 Milliarden Euro und 67 Prozent etwas weniger als im Vorjahr umsetzen (2,9 Milliarden Euro und 69 Prozent). Der anhaltende Mangel an geeigneten Objekten und die zu verzeichnenden Preissteigerungen führten auch im vergangenen Jahr zu einem verstärkten Investoreninteresse an attraktiven B- und C-Standorten. Analog dazu setzte sich die Renditekompression fort, auch wenn sie zum Jahresende fast zum Stillstand gekommen ist. Die Spitzenrenditen reichen von 3,75 Prozent in München bis 4,70 Prozent in Berlin.

„Obwohl der Produktmangel dazu führte, dass der Rekord aus 2016 nicht eingestellt werden konnte, bewegte sich der deutsche Hotelinvestmentmarkt im Jahr 2018 dennoch auf dem sehr guten Vorjahresniveau. Einzelobjekte und Portfolien bleiben dabei gleichermaßen attraktiv, Investoren bevorzugen zudem weiterhin Bestands- und im Bau befindliche Objekte. Projektentwicklungen mit langen Vorlaufzeiten sind hingegen zunehmend schwieriger am Markt zu platzieren“, sagt Detlef Kaiser, Prokurist und Leiter des Investmentgeschäftes von Colliers International Hotel.

„Auch wenn sich die Renditekompression in den Top 7 deutlich verlangsamt hat, wird der Trend zu B- und C-Standorten auch in diesem Jahr weiterhin anhalten“, so Erben und prognostiziert abschließend: „Für 2019 wird dank der robusten Marktlage und der soliden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. So möchte allein Commerz Real in Kooperation mit der Steigenberger-Dachmarke Deutsche Hospitality 250 Millionen Euro investieren.“

Quelle: Pressemitteilung Colliers

Colliers International Property Consultants Inc. ist ein international tätiges Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen mit Sitz in Seattle. Colliers International, Deutschland ist ein Verbund von Immobilienberatern mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart und Wiesbaden. (JF1)

www.colliers.de

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Während der fünfjährige Durchschnitt um sieben Prozent überboten werden konnte, blieb der Marktanteil der Assetklasse Hotel am gesamten Investmentmarkt stabil bei ebenfalls knapp sieben Prozent. Andreas Erben, Geschäftsführer bei Colliers International Hotel: „Die Dominanz von Einzelverkäufen hat sich im vergangenen Jahr noch einmal verstärkt. Hier spiegelt sich der Produktmangel vor allem in den Top 7 deutlich wider. Portfolien wurden in der ersten Jahreshälfte kaum gehandelt. Der Portfolioanteil am Transaktionsvolumen sank folglich von 31 Prozent im Vorjahr auf 16 Prozent ab, dies bedeutet fast eine Halbierung auf gut 650 Millionen Euro. Die Einzelverkäufe summierten sich im Gegenzug auf fast 3,4 Milliarden Euro. Daher war der größte Deal des vergangenen Jahres mit dem Hilton-Hotel am Berliner Gendarmenmarkt auch ein Einzelverkauf; das Hotel hat sich ein israelischer Vermögensverwalter für knapp 300 Millionen Euro gesichert.“ Hotels im 4-Sterne-Segment konnten mit einem Transaktionsvolumen von knapp 1,9 Milliarden Euro wiederholt die Spitzenposition belegen, wobei ihr Anteil von 46 Prozent unter dem Vorjahreswert von 52 Prozent liegt. Auf dem zweiten Platz folgen mit 22 Prozent und fast 900 Millionen Euro 3-Sterne-Anlagen. Der Marktanteil im 5-Sterne-Bereich kletterte von zehn Prozent im Vorjahr auf nun 17 Prozent, das entspricht einem Transaktionsvolumen von über 650 Millionen Euro. Die Top 7 – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – konnten mit etwas unter 2,7 Milliarden Euro und 67 Prozent etwas weniger als im Vorjahr umsetzen (2,9 Milliarden Euro und 69 Prozent). Der anhaltende Mangel an geeigneten Objekten und die zu verzeichnenden Preissteigerungen führten auch im vergangenen Jahr zu einem verstärkten Investoreninteresse an attraktiven B- und C-Standorten. Analog dazu setzte sich die Renditekompression fort, auch wenn sie zum Jahresende fast zum Stillstand gekommen ist. Die Spitzenrenditen reichen von 3,75 Prozent in München bis 4,70 Prozent in Berlin. „Obwohl der Produktmangel dazu führte, dass der Rekord aus 2016 nicht eingestellt werden konnte, bewegte sich der deutsche Hotelinvestmentmarkt im Jahr 2018 dennoch auf dem sehr guten Vorjahresniveau. Einzelobjekte und Portfolien bleiben dabei gleichermaßen attraktiv, Investoren bevorzugen zudem weiterhin Bestands- und im Bau befindliche Objekte. Projektentwicklungen mit langen Vorlaufzeiten sind hingegen zunehmend schwieriger am Markt zu platzieren“, sagt Detlef Kaiser, Prokurist und Leiter des Investmentgeschäftes von Colliers International Hotel. „Auch wenn sich die Renditekompression in den Top 7 deutlich verlangsamt hat, wird der Trend zu B- und C-Standorten auch in diesem Jahr weiterhin anhalten“, so Erben und prognostiziert abschließend: „Für 2019 wird dank der robusten Marktlage und der soliden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. So möchte allein Commerz Real in Kooperation mit der Steigenberger-Dachmarke Deutsche Hospitality 250 Millionen Euro investieren.“ Quelle: Pressemitteilung Colliers Colliers International Property Consultants Inc. ist ein international tätiges Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen mit Sitz in Seattle. Colliers International, Deutschland ist ein Verbund von Immobilienberatern mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart und Wiesbaden. (JF1) www.colliers.de Wirtschaft, Märkte, Studien > NEWS: Latest Two > Services Informationspools KVG-Informationspool (Lageberichte, Managerporträts, Selbstdarstellung, Produktangebote) Anbieter nach Vermögensanlagengesetz (Lageberichte, Produktangebote, Unternehmensporträts) Proberater Das Kompendium beschreibt: Regulierung als Chance 2018 So funktioniert das KAGB Neue Produkte Die Videos zur Regulierung Video 1 - Das KAGB Video 2 - So informiert sich der Berater Rohmert Medien Der aktuelle Immobilien Newsletter Mit der Nutzung der DFPA-Seite und Services, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. 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