Merck Finck Wochenausblick: "Licht am Ende des Konjunkturtunnels?"

Nach drei Tagen Brexit-Abstimmungen diese Woche, folgt nächste „nur“ ein Abstimmungstag im britischen Parlament, schreibt Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck, in seinem Wochenausblick. Am 19. März soll nochmals über Theresa Mays mit der EU ausgehandelten Vertrag votiert werden. Sollte es dabei nicht zu einer überraschenden Zustimmung kommen, dürfte der Fokus der Finanzmärkte auf den weltwirtschaftlichen Perspektiven liegen. „Die zahlreichen Stimmungsdaten nächste Woche werden zeigen, ob die aufkeimende Hoffnung auf ein baldiges Ende des moderateren Konjunkturtrends berechtigt ist“, so Greil. Er sieht jenseits der wohl weiter gedämpften Unternehmensstimmung Hoffnungsschimmer.

Greil: „Zu der wohl weiter überwiegend guten weltweiten Verbraucherstimmung dürfte in China dank zahlreicher staatlicher Maßnahmen im Jahresverlauf eine wieder bessere wirtschaftliche Dynamik hinzukommen.“ Greil meint, wenn zudem bald der Handelskonflikt zwischen den USA und China überzeugend gelöst würde, wäre tatsächlich wieder Licht am Ende des Konjunkturtunnels, sprich, etwas ansteigende globale Wachstumserwartungen wären realistisch.

Im Mittelpunkt der Makrodaten stehen kommende Woche die vorläufigen März-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone inklusive Deutschland und die USA am 22. März. Einen Tag zuvor wird das entsprechende Verbrauchervertrauen für den Euroraum publiziert. Bereits am 19. März werden die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und den Euroraum die Sicht der Finanzexperten zeigen. Ansonsten stehen in Deutschland am 20. März noch Produzentenpreise und für den Euroraum insgesamt am 18. März die Januar-Handelsbilanz an. Hinzu kommt die Sitzung der Bank of England am 21. März, wobei in Großbritannien nächste Woche auch der Arbeitsmarktbericht sowie Inflationszahlen anstehen. In den USA ist die Sitzung der Fed am 20. März das Top-Event. Zudem stehen am 21. März die Auftragseingänge der Industrie im Januar sowie am 22. März der Sammel-Frühindikator für Februar an.

Quelle: Wochenausblick Merck Finck

Die 1870 gegründete Merck Finck Privatbankiers AG hat ihren Sitz in München. Mit Mitarbeitern an 15 Standorten in ganz Deutschland verwaltet sie rund zehn Milliarden Euro an Kundengeldern. Die Privatbank ist eine Tochter der Privatbankengruppe KBL European Private Bankers (KBL epb) in Luxemburg. (JF1)

www.merckfinck.de

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