Startups: Companisto erhöht Mindestinvestment auf 250 Euro

Zum Jahreswechsel hebt die Berliner Investment-Plattform Companisto das Mindestinvestment bei den Frühphasenfinanzierungen auf der Plattform auf 250 Euro an. Mit dieser Veränderung treibt das Unternehmen die Entwicklung des eigenen Angebotes nach der Einführung der Eigenkapitalfinanzierungen weiter voran. Am 15. Januar startet das erste Start-up mit dem neuen Mindestinvestment eine öffentliche Finanzierungsrunde.

Companisto ist derzeit der einzige deutsche Anbieter von echten Eigenkapitalanteilen auf der Basis einer Plattformfinanzierung. Neben dem Geschäftsfeld für Wachstumsfinanzierungen liegt ein großes Augenmerk auf Frühphasenfinanzierungen, die weiterhin über das vom Gesetzgeber vorgesehene partiarische Nachrangdarlehen organisiert sind.

Beide Finanzierungsformen folgen nach der jetzigen Anpassung ähnlichen Mustern. Bei den auf Eigenkapital basierenden Wachstumsfinanzierungen muss immer ein ganzer Unternehmensanteil oder eine ganze Aktie erworben werden. Vergleichbar verhält es sich jetzt bei den Frühphasenfinanzierungen. Mit einem Mindestinvestment von 250 Euro beginnend kann das Investment jetzt in 250-Euro-Schritten bis zum gesetzlichen Maximum von 10.000 Euro erhöht werden.

Investoren können durch Frühphasenfinanzierungen zu attraktiven Unternehmensbewertungen Wagniskapital in einem frühen Stadium in erfolgsversprechende Unternehmen investieren und so am Erfolg dieser Unternehmen partizipieren. Die Frühphasen-Finanzierungsrunden haben abhängig vom Kapitalbedarf des Unternehmens ein Volumen zwischen 350.000 Euro und 2,5 Millionen Euro. Die eigenkapitalbasierten Wachstumsfinanzierungen auf Companisto starten ab drei Millionen Euro Finanzierungsvolumen.

David Rhotert, Gründer und Geschäftsführer von Companisto, erläutert den Schritt zur Erhöhung der Mindestanlage: Wir haben mit der Einführung der Eigenkapitalfinanzierungen die internen Prozesse bei uns optimiert. Eine Folge davon sind die neuen Investitionsschritte, die wir beginnend mit dem Jahreswechsel für alle neuen Frühphasen-Finanzierungsrunden auf Companisto umsetzen. Als Plattform versprechen wir uns von dieser Harmonisierung eine weitere Steigerung der Attraktivität. Die neue Mindestinvestition entspricht dem Marktstandard und ist weiterhin so niedrig, dass jedermann investieren kann. Für uns sind natürlich auch wirtschaftliche Aspekte damit verbunden. Was uns wichtig ist, im Vergleich zu den neuen Eigenkapitalfinanzierungen startet das Mindestinvestment bei den Frühphasenfinanzierungen deutlich niedriger. Bei Eigenkapitalfinanzierungen wir davon aus, dass pro Anteil ab 500 Euro als Mindestinvestition für einen Gesellschaftsanteil notwendig sein werden.“

„Die Mindestinvestition bei den Eigenkapitalbeteiligungen orientiert sich am Wert eines ganzen Unternehmensanteils. Der Gesetzgeber sieht dafür einen vollen Euro am Stammkapital vor. Da die Unternehmensbewertungen und auch die Höhe des hinterlegten Stammkapitals bei jedem Unternehmen unterschiedlich sind, sind hier keine pauschal geltenden Mindestinvestitionsangaben möglich. Wie oben beschrieben gehen wir davon aus, dass ein solcher Anteil sich in der Regel zwischen 500 Euro und 1.000 Euro bewegen wird“, erklärt Rhotert die unterschiedlichen Werte der Mindestinvestitionen bei Eigenkapitalfinanzierungen.

Quelle: Pressemitteilung Companisto

Companisto ist eine Plattform für Startup-Finanzierungen. Aktuell sind über 93.000 Investoren bei Companisto registriert, die sich gemeinsam mit einem Finanzierungsvolumen von knapp 60 Millionen Euro an mehr als 110 Finanzierungsrunden für Start-ups und Wachstumsunternehmen beteiligt haben. Die Companisto GmbH hat ihren Sitz in Berlin. (JF1)

www.companisto.com

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