Mit Wirkung zum heutigen 15. Juni 2026 ist die rechtliche Verschmelzung der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG (HAL AG) auf die ABN Amro Bank N.V. abgeschlossen. Die Verschmelzung der HAL-Tochtergesellschaft Lampe Asset Management GmbH erfolgt am morgigen Dienstag.
Deutschland ist nach der Übernahme der HAL der zweitgrößte Markt in der ABN-Amro-Gruppe, die eine Wachstumsstrategie in der Kernregion Nordwest-Europa verfolgt. Auch in Luxemburg ist ABN Amro jetzt mit einer eigenen Niederlassung präsent.
Wie angekündigt, übernimmt eine achtköpfige Geschäftsleitung unter Führung von Hans Hanegraaf als Chief Executive Officer (CEO) die Gesamtverantwortung für die 17 Standorte der ABN Amro in Deutschland sowie für die neue Niederlassung in Luxemburg.
Ab sofort setzt ABN Amro Deutschland die angekündigte Zwei-Markenstrategie schrittweise um: Das Wealth Management tritt unter der Marke Bethmann HAL auf, Corporate Banking und Asset Servicing firmieren unter der international etablierten Marke ABN Amro.
Die Bank hat sich in Deutschland und Luxemburg klar definierte Wachstumsziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Assets under Management im Wealth Management von derzeit mehr als 70 Milliarden Euro auf rund 100 Milliarden Euro wachsen. Im Asset Servicing, das die Verwahrung von Vermögenswerten zusammen mit umfangreichen Dienstleistungen anbietet, sollen die verwalteten Assets (Assets under Custody) von derzeit 220 Milliarden Euro auf mehr als 300 Milliarden Euro steigen. ABN Amro geht unverändert von Synergien aus dem Zusammenschluss in Höhe von rund 60 Millionen Euro aus, die ab dem Jahr 2028 nachhaltig realisiert werden sollen.
Durch die Verschmelzung der HAL AG auf die ABN Amro enden auch die Mandate der HAL-Vorstandsmitglieder kraft Gesetzes. Der bisherige HAL-Vorstandsvorsitzende Michael Bentlage wird mit sofortiger Wirkung als Senior Advisor der ABN Amro agieren und in dieser Funktion den Integrationsprozess weiter begleiten. (DFPA/mb)
ABN Amro ist eine niederländische Bank für Retail-, Firmen- und Private-Banking-Kunden.