Die Deutschen Bank hat Änderungen im Vorstand und im Konzernleitungskomitee beschlossen, um die Strategie zum Ausbau der Globalen Hausbank zu unterstützen.
Stefan Hoops, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutsche-Bank-Vermögensverwalters DWS, wird mit Wirkung zum 1. Mai zusätzlich Mitglied des Konzernvorstands der Deutschen Bank. Bisher wurde der Geschäftsbereich Vermögensverwaltung im Vorstand durch James von Moltke vertreten, der die Bank wie bereits angekündigt verlassen wird, wenn sein Vertrag Ende Juni 2026 ausläuft.
Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Mai übernimmt Marie-Jeanne Deverdun im Vorstand die Rolle als Chief Technology, Data and Innovation Officer. Sie tritt damit die Nachfolge von Bernd Leukert an, der die Bank verlassen wird, wenn sein Vertrag Ende Juni ausläuft. Deverdun arbeitet seit 16 Jahren für die Deutsche Bank und hatte in dieser Zeit Führungspositionen in verschiedenen Bereichen inne, zuletzt als Chief Operating Officer für die Unternehmensbank und die Investmentbank.
Als Ausdruck der zentralen Bedeutung von Sicherheit, Resilienz und regulatorischer Integrität für die strategische Entscheidungsfindung der Bank wird Brent Phillips, Group Chief Security Officer der Deutschen Bank, dem Konzernleitungskomitee (GMC) beitreten. Seit er im Jahr 2021 zur Bank kam, hat Phillips die Art, wie die Bank Cyberrisiken und physische Bedrohungen erkennt und verhindert, erheblich verbessert. Gleichzeitig hat er eine stärkere Kultur des Risikobewusstseins gefördert.
Des Weiteren hat der Aufsichtsrat beschlossen, Fabrizio Campelli mit Wirkung zum 1. Juli zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden zu ernennen, wenn die Amtszeit des aktuellen Stellvertreters, James von Moltke, endet. Campelli wird seine bestehenden Rollen als Leiter der Unternehmensbank und der Investmentbank ebenso wie seine Vorstandsverantwortung für die Regionen Amerika sowie Großbritannien und Irland beibehalten.
Nach der Verlängerung des Vertrages von Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis Ende des vergangenen Jahres hat der Aufsichtsrat auch den Vertrag von Alexander von zur Mühlen als Mitglied des Vorstands und CEO für Asien-Pazifik, den Nahen Osten und Afrika sowie Europa und Deutschland verlängert. Beide Verträge laufen nun bis 2029. (DFPA/ljh)
Die Deutsche Bank AG ist eine international tätige Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main.
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