Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat im ersten Halbjahr 2025 einen Jahresüberschuss in Höhe von 49,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge erreichte 210,6 Millionen Euro und lag damit wie geplant unter seinem Vorjahreswert. Ihre Rücklagen und Reserven hat die Bank einmal mehr gestärkt.
Die Vertriebsleistung der apoBank entwickelte sich im Berichtszeitraum sehr dynamisch. Damit unterstrich die Bank ihren Anspruch, ihre starke Marktposition noch weiter auszubauen. Das Kreditneugeschäft sprang um knapp eine Milliarde Euro auf über 3,0 Milliarden Euro. Treiber waren Finanzierungen für heilberufliche Existenzgründungen und für Immobilien. Der Kreditbestand bei Praxis- und Apothekenfinanzierungen erhöhte sich auf 8,9 Milliarden Euro. Der Bestand an Immobilienkrediten lag bei 16,7 Milliarden Euro.
Die Strategie, sich vor allem auf das mandatierte Wertpapiergeschäft mit Privatkunden zu fokussieren, zahlte sich aus. Die Bank akquirierte neue Gelder für die Vermögensverwaltung in einem Umfang von fast einer Milliarde Euro. Das dort betreute Volumen stieg von 7,7 auf 8,5 Milliarden Euro. Das Depotvolumen erreichte 14,4 Milliarden Euro.
Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der apoBank: „Wir sind zufrieden mit unserem Halbjahresergebnis. Unsere Vermögensverwaltung boomt und bei Existenzgründungen wachsen wir.“
Für das zweite Halbjahr 2025 rechnet die apoBank mit einer weiterhin erfreulichen Entwicklung der Ertragslage, wenngleich das Teilbetriebsergebnis mit dem nachlassenden Rückenwind aus dem Zinsumfeld unter dem Niveau des Jahres 2024 liegen wird. Ein reges Kreditneugeschäft sowie das Provisionsgeschäft dürften zinsbedingt wegfallende Erträge aus dem Einlagengeschäft teilweise kompensieren. (DFPA/ljh)
Die vor 120 Jahren gegründete Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) ist die größte genossenschaftliche Primärbank und die Nummer eins unter den Finanzdienstleistern im Gesundheitswesen. Kunden sind die Angehörigen der Heilberufe, ihre Standesorganisationen und Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt.
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