Berenberg steigert Jahresüberschuss um 160 Prozent

Die Hamburger Privatbank Berenberg hat das Jahr 2019 mit einem operativ erzielten Jahresüberschuss von 60,5 Millionen Euro (Vorjahr: 23,3 Millionen Euro) abgeschlossen. Damit übertrifft Deutschlands älteste Privatbank das Vorjahresergebnis um 160 Prozent. „Der Provisionsüberschuss erreicht ein neues Rekordniveau, und der gegenüber dem Vorjahr rückläufige Verwaltungsaufwand zeigt, dass unsere 2018 eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz den gewünschten Erfolg zeigen“, so Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg.

„Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter in die Stärkung unseres Geschäftsmodells investiert“, erklärt Hendrik Riehmer, persönlich haftender Gesellschafter. „Wir wollen unser Geschäft weiter ausbauen. Die Struktur der Investmentbank steht, unser Corporate Banking hat sehr erfolgreich den Wandel vom Kreditbereich hin zu einer Beratungseinheit und zum Private-Debt-Anbieter vollzogen, und nun werden wir ein besonderes Augenmerk auf den Ausbau und das Wachstum unserer qualitativ erstklassigen Wealth- und Asset-Management-Einheiten legen.“

Die Eigenkapitalrendite verdreifachte sich auf 28,6 Prozent (9,8 Prozent). Auch das Verhältnis der Kosten zu den Erträgen (Cost-Income-Ratio) verbesserte sich von 88,9 Prozent auf nunmehr 79,9 Prozent. Das Verhältnis laufender Zinsüberschuss zu Provisionsüberschuss lag unverändert bei 15:85.

Der durch das Wertpapiergeschäft determinierte Provisionsüberschuss lag im Berichtsjahr mit 355,5 Millionen Euro (279,0 Millionen Euro) nicht nur um 28 Prozent über dem Vorjahreswert, sondern er erreichte auch einen neuen historischen Höchststand. Der Zinsüberschuss stieg von 53,1 Millionen Euro auf 63,4 Millionen Euro (plus 19,4 Prozent). Der Nettoertrag aus Handelsgeschäften verringerte sich um 17,1 Prozent auf 15,7 Millionen Euro (18,9 Millionen Euro). Das verwaltete Vermögen (Assets under management) der Berenberg-Gruppe stieg von 36,7 auf 40,7 Milliarden Euro (plus 10,9 Prozent).

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr von 4.692,7 Millionen Euro auf 5.059,0 Millionen Euro im Wesentlichen durch Zuflüsse neuer Kundengelder.

Das Corporate Banking zeichnet sich durch ein sehr starkes Transaktionsgeschäft aus, bei dem institutionelle Gelder vor allem in Form von Kreditfonds investiert werden. In mittlerweile über 60 Transaktionen seit 2016 hat Berenberg gemeinsam mit Investoren über 2,7 Milliarden Euro Commitments erhalten und einen großen Teil der Gelder bereits investiert. Im Bereich Green Energy wurde 2019 der dritte Kreditfonds zur Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Projekten aufgelegt. Im Bereich Infrastruktur gibt es zwei Fonds, in denen 2019 Glasfaserprojekte langfristig finanziert wurden. Die Schiffskreditfonds konnten 2019 ihr Kapital nahezu verdoppeln und die Zahl der darüber finanzierten Handelsschiffe auf 75 erhöhen. „Sowohl der Zulauf an attraktiven Finanzierungsprojekten als auch das zunehmende Interesse von Investoren an dieser Assetklasse lässt uns weiteres Wachstum erwarten“, so Riehmer. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Berenberg

Die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg) ist eine 1590 gegründete Privatbank mit Sitz in Hamburg. Sie ist in den Geschäftsfeldern Wealth und Asset Management, Investment Banking und Corporate Banking tätig.

www.berenberg.de

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