Die Börse Stuttgart baut ihr Geschäft mit Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten aus. Dazu haben Boerse Stuttgart Digital und das Handelshaus tradias nach Abschluss des Inhaberkontrollverfahrens ihren Zusammenschluss vollzogen. Unter dem Namen Boerse Stuttgart Digital entsteht eine regulierte Unternehmenseinheit mit rund 300 Mitarbeitern.
Die neue Gesellschaft soll Finanzinstituten in Europa einen umfassenden Zugang zu Kryptowährungen und digitalen Assets ermöglichen. Das Angebot reicht vom Handel über Verwahrung und Staking bis zur Tokenisierung.
Mit dem Zusammenschluss bündeln die beiden Unternehmen ihre bislang getrennten Angebote. Boerse Stuttgart Digital betreibt nach eigenen Angaben das größte Geschäft mit Kryptowährungen und digitalen Assets unter den europäischen Börsengruppen. Tradias ist auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten spezialisiert. Gemeinsam soll nun die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt werden.
Die neue Einheit hat Hauptsitze in Frankfurt und Stuttgart sowie weitere Standorte unter anderem in Athen, Berlin, Dubai, Madrid, Mailand und Ljubljana. Boerse Stuttgart Digital bleibt der Name des Unternehmens, tradias die Marke für den Handelsbereich.
Geführt wird das Unternehmen von einem gemeinsamen Management. Christopher Beck von tradias und Ulli Spankowski von Boerse Stuttgart Digital übernehmen als Co-Chefs die Leitung. Die Börse Stuttgart will mit dem Zusammenschluss ihre Position im europäischen Markt für regulierte Krypto-Infrastruktur weiter ausbauen.
Zu den institutionellen Kunden gehören unter anderem DZ Bank, DekaBank, Intesa Sanpaolo und Société Générale-FORGE. Tradias arbeitet unter anderem mit flatexDEGIRO und dwpbank sowie staatlichen Institutionen in Europa zusammen. (DFPA/abg)
Die Gruppe Börse Stuttgart ist ein börslicher Handelsplatz der Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH für Aktien, Anleihen, börsengehandelte Fonds (ETF), Genussscheine und offene Investmentfonds.