Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) für eine neue Amtsperiode neu zusammengesetzt. Acht Mitglieder wurden neu berufen, sieben bisherige Ratsmitglieder bleiben dem Gremium erhalten.
Auf Vorschlag von Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Kabinett in seiner Sitzung am Mittwoch den Rat für Nachhaltige Entwicklung neu berufen. Das 15-köpfige Beratungsgremium setzt sich aus Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammen und berät die Bundesregierung unabhängig in Fragen der Nachhaltigkeits- und Zukunftspolitik.
Neu in den Rat aufgenommen wurden unter anderem der frühere UNDP-Leiter Achim Steiner, die designierte Präsidentin der TU Berlin, Fatma Deniz, der frühere Leopoldina-Präsident Gerald H. Haug sowie der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen. Weitere neue Mitglieder kommen aus den Bereichen Industrie, Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Sieben bisherige Ratsmitglieder, darunter die BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner, der frühere DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Kai Niebert, wurden erneut berufen. Die Amtszeit des Rates beträgt drei Jahre. Die konstituierende Sitzung soll zeitnah stattfinden; den Vorsitz wählt das Gremium aus seiner Mitte. (DFPA/abg)
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) berät die Bundesregierung zur Nachhaltigkeitspolitik. Er ist in seiner Tätigkeit unabhängig und wird seit 2001 alle drei Jahre von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik an. Der Rat führt auch eigene Projekte durch, mit denen die Nachhaltigkeit praktisch vorangebracht wird. Zudem setzt er Impulse für den politischen und gesellschaftlichen Dialog.