Die Commerzbank AG will im laufenden Geschäftsjahr mindestens 70 Prozent ihres Gewinns an die Aktionäre zurückgeben. Dabei setzt die Bank auf eine Kombination aus Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen. Das geht aus dem aktuellen Halbjahresbericht hervor.
Es ist der dritte Aktienrückkauf, den die Commerzbank nun plant. Auf Basis der Halbjahresergebnisse hat sie bereits eine erste Tranche über 600 Millionen Euro bei der EZB und Finanzagentur beantragt. Den Antrag für eine zweite Tranche will die Bank auf Basis der Ergebnisse des dritten Quartals stellen, da, wie im Bericht zum zweiten Quartal 2024 bereits vermerkt, erst die Entwicklung der Belastungen in Russland und bei den Fremdwährungskrediten der mBank abgewartet werden soll (DFPA berichtete). https://www.dfpa.info/beratung-vertrieb-news/quartalszahlen-commerzbank-hat-weniger-verdient.html
„Die sehr gute Geschäftsentwicklung und die komfortable Kernkapitalquote bestärken uns in dem Vorhaben, stetig mehr Kapital an unsere Aktionärinnen und Aktionäre zurückzugeben“, heißt es in dem Bericht von Bettina Orlopp, der CFO der Commerzbank AG. Das Konzernergebnis verbesserte sich im ersten Halbjahr um 12 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro gegenüber 1,14 Milliarden Euro im selben Zeitraum 2023. Das ist der höchste Wert seit 15 Jahren, und das trotz Sonderbelastungen in Polen und Russland. „Unternehmen haben vermehrt Kredite für Investitionen nachgefragt und Privatkunden waren bei Wertpapieren aktiver. Das sind gute Nachrichten für die Commerzbank“, sagt CEO Manfred Knof. Die Bank bestätigt ihren Ausblick für das Gesamtjahr.
Den gesamten Halbjahresbericht finden Sie hier.
Die Commerzbank ist eine international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. Kernmärkte der Commerzbank sind Deutschland und Polen.