Die Deka-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2025 ein wirtschaftliches Ergebnis von 829 Millionen Euro erzielt nach 804 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dazu beigetragen hat laut Unternehmen vor allem eine anhaltend hohe Wertpapier-Nachfrage. Die Gesamtvertriebsleistung von Fonds und Zertifikaten stieg um 42 Prozent auf 29,7 Milliarden Euro. Der überwiegende Teil davon entfiel auf das Privatkundengeschäft.
Deka-Vorstandsvorsitzender Dr. Georg Stocker: „Das gute Ergebnis gibt uns weiterhin Spielraum für Investitionen in Digitalisierung und die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells. Die kontinuierlichen Investitionen zahlen sich spürbar aus. Für unsere institutionellen Kunden etwa haben wir vor kurzem eine neue, moderne Depotplattform in Produktion genommen. Dabei haben wir Vermögenswerte von mehr als 600 Milliarden Euro erfolgreich übertragen. Das ist eine der größten Migrationen im Wertpapiergeschäft am Finanzplatz Deutschland und bestätigt unsere Position als Innovationsvorreiterin.”
Der Absatz im Privatkundengeschäft erhöhte sich um rund 45 Prozent auf 26,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 14,3 Milliarden Euro auf Fonds, fast doppelt so viel wie vor einem Jahr (September 2024: 7,8 Milliarden Euro). Besonders gefragt waren weiterhin Aktienfonds mit 4,5 Milliarden Euro (3,0 Milliarden Euro) und Rentenfonds mit 2,1 Milliarden Euro (1,4 Milliarden Euro). Im Rahmen der Vermögensverwaltungen sammelte die Deka netto 3,3 Milliarden Euro ein nach 0,3 Milliarden Euro im Jahr zuvor.
Eine tragende Säule im Privatkundengeschäft der Deka bleiben Wertpapiersparpläne. Anleger schlossen von Januar bis September netto rund 450.000 neue Wertpapiersparpläne ab nach rund 408.000 im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Deka verwaltet damit inzwischen etwa 8,7 Millionen Sparpläne. Die Nachfrage nach Wertpapier-Produkten spiegele sich auch in den Depotzahlen wider: Die Zahl der Wertpapierdepots stieg gegenüber Ende 2024 um vier Prozent auf 5,9 Millionen.
Die Erträge der Deka-Gruppe legten von Januar bis September um 6,7 Prozent auf 1,86 Milliarden Euro zu. Den weitaus größten Teil davon steuerte erneut das Provisionsergebnis bei, das sich auf 1,34 Milliarden Euro von 1,24 Milliarden Euro erhöhte. Infolge der gesunkenen Kapitalmarktzinsen lag das Zinsergebnis mit 318 Millionen Euro erwartungsgemäß unter dem vergleichbaren Vorjahreswert in Höhe von 384 Millionen Euro.
Das Finanzergebnis lag mit 217 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 182 Millionen Euro. Die Deka-Gruppe erwartet für das Gesamtjahr 2025 ein wirtschaftliches Ergebnis auf Vorjahresniveau, das 892 Millionen Euro betrug. (DFPA/mb)
Die Deka-Gruppe, bestehend aus der Dekabank Deutsche Girozentrale (Dekabank) und ihren Tochtergesellschaften, ist das Wertpapierhaus der deutschen Sparkassen und Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 440 Milliarden Euro (per 30. September 2025) sowie rund 5,9 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland.