Die Europäische Investitionsbank (EIB) weitet ihr internationales Engagement deutlich aus: Von 2025 bis 2027 stellt sie über ihre Entwicklungs- und Partnerschaftssparte EIB Global jährlich bis zu zehn Milliarden Euro für Investitionen in mehr als 130 Ländern bereit. Ziel ist es, Projekte mit hoher Wirkung zu fördern – von Infrastruktur über Energie bis zu Bildung und Gesundheit.
Der neue strategische Kurs sieht vor, bis 2027 insgesamt bis zu 105 Milliarden Euro zu mobilisieren, um globale Herausforderungen wie Armut, Energieknappheit und Klimawandel zu bewältigen. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat die EIB bereits vier Milliarden Euro in den Wiederaufbau kritischer Infrastruktur in der Ukraine investiert.
Laut EIB-Präsidentin Nadia Calviño wolle die Bank „in einer Welt der Mauern neue Brücken bauen“. Schwerpunkte der erweiterten Strategie sind saubere Energie, nachhaltiger Verkehr, Frauenförderung sowie die Stärkung von Lieferketten und Rohstoffsicherheit für Europas grüne und digitale Transformation. (DFPA/abg)
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Sie vergibt Mittel für solide Investitionen, die den Zielen der EU dienen. Ihre Schwerpunkte sind Klima und Umwelt, Entwicklung, Innovation und Wissen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Infrastruktur und Kohäsion. Die EIB arbeitet eng mit anderen EU-Einrichtungen zusammen, um die europäische Integration voranzubringen, die Union weiterzuentwickeln und die EU-Ziele in über 140 Ländern weltweit zu fördern.