Um Pensionskassen besser gegen Unsicherheiten abzusichern, hat Fidelity ein zweigeteiltes Investment-Framework vorgestellt. Das sogenannte Purpose-Driven Investing kombiniert ein Liability-Risk-Management-Portfolio (LRMP), bestehend aus Cashflow-Driven Investing (CDI) und Liability-Driven Investing (LDI), mit einem Growth-Portfolio. Ziel ist es, zugesagte Rentenzahlungen zuverlässiger zu erfüllen und zugleich Renditechancen zu sichern.
Das LRMP adressiert zentrale Risiken wie die Volatilität des Ausfinanzierungsgrades oder mögliche Zwangsverkäufe und wird unter Berücksichtigung von Restriktionen wie ESG-Vorgaben oder Leverage-Grenzen optimiert. Für die Titelauswahl setzt Fidelity auf hauseigenes Fundamental- und ESG-Research sowie die Optimus-Tools, die 2024 den Celent Model Buy Side Award erhielten.
Das Growth-Portfolio soll langfristig Residualrisiken wie Inflation oder Langlebigkeit ausgleichen und wird auf Basis vorausschauender Kapitalmarktannahmen konstruiert. Mittels Monte-Carlo-Simulationen prüft Fidelity zudem die Wahrscheinlichkeit, mit der verschiedene Strategien die jeweiligen Pensionsziele erreichen können. (DFPA/abg)
Fidelity International bietet Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz ist an 25 Standorten vertreten. Zu den Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.