Das Kölner FinTech NaroIQ hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 6,5 Millionen US-Dollar (rund 5,85 Millionen Euro) abgeschlossen. Neben dem US-Investor General Catalyst beteiligen sich erstmals auch die Berliner Risikokapitalgeber Magnetic und Redstone.
Mit dem frischen Kapital will NaroIQ seine digitale Fondsinfrastruktur weiter ausbauen und noch in diesem Jahr die ersten Fonds- und ETF-Produkte starten. Die Plattform soll insbesondere kleineren Anbietern wie Banken, Vermögensverwaltern und Versicherungen einen kostengünstigen und schnellen Markteintritt ermöglichen – als europäische Alternative zu den bisher US-dominierten Strukturen im ETF-Markt.
„Ohne technologische Lösung droht eine gefährliche Marktkonzentration“, sagte NaroIQ-CEO und Mitgründer Chris Püllen. Ziel sei es, auch kleineren Anbietern die Chance zu geben, eigene ETF-Produkte wirtschaftlich aufzulegen. Laut Branchenanalysen liegt der Digitalisierungsgrad im europäischen Fondsmarkt derzeit bei lediglich 1,6 von 5 Punkten – ein Milliardenmarkt mit großem Effizienzpotenzial.
Der europäische ETF-Markt wird aktuell von wenigen großen US-Anbietern dominiert. NaroIQ will hier gegensteuern und mit einer API-basierten, cloud-nativen Plattform mehr Unabhängigkeit und Wettbewerb ermöglichen. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde fließen in die technische Weiterentwicklung und die regulatorische Lizenzierung der Lösung. (DFPA/abg)
NaroIQ ermöglicht Unternehmen durch eine digitale Infrastruktur, eigene ETFs und Fonds mit geringeren Kosten und Aufwand aufzulegen und zu verwalten. Das Unternehmen wurde von Chris Püllen und Nils Krauthausen 2022 gegründet und wird von führenden europäischen VCs und Fintech-Experten unterstützt.
https://www.naroiq.com/de[nbsp][nbsp]