Die Genossenschaftliche Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken hat sich im Geschäftsjahr 2025 in der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche Deutschlands laut eigener Angabe gut behauptet. Der konsolidierte Gewinn vor Steuern lag bei 11,6 Milliarden Euro (Vorjahr 10,8 Milliarden Euro). Der Zinsüberschuss – die größte Ertragsquelle der Genossenschaftsbanken – stieg im Jahr 2025 auf 24,5 Milliarden Euro und bestätige das hohe Vorjahresniveau (24,3 Milliarden Euro).
Der Provisionsüberschuss stieg auf 9,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,5 Milliarden Euro). Haupterlösquellen waren weiterhin Erträge aus dem Zahlungsverkehr und dem Wertpapiergeschäft. Das Handelsergebnis verbesserte sich deutlich und drehte von minus 643 Millionen Euro auf plus 384 Millionen Euro. Ein wesentlicher Grund dafür ist laut Unternehmen der Wegfall marktbedingter Bewertungseffekte bei eigenen Emissionen. Gegenläufig wirkte die Normalisierung des Ergebnisses aus Finanzanlagen von 930 Millionen Euro auf 142 Millionen Euro. Zwar konnten auch hier Wertaufholungen verzeichnet werden, diese fielen jedoch wesentlich geringer aus als im Vorjahr.
Im Bereich Versicherungsgeschäft führten die positive Entwicklung im Kundengeschäft sowie eine geringere Schadendynamik zu einem deutlichen Ergebnisanstieg von 56 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. (DFPA/mb)
Die 672 Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Sparda-Banken, die PSD Banken, die genossenschaftlichen Kirchenbanken sowie die Spezialinstitute vereinen das Kapital der genossenschaftlichen Finanzgruppe – einschließlich der Zentralbank DZ Bank – fast vollständig auf sich. Sie betreuen über 30 Millionen Kunden, von denen 17,6 Millionen als Mitglieder Geschäftsanteile an den Kreditgenossenschaften halten.