Genossenschaftsbanken erzielen 2025 Gewinn von 9,5 Milliarden Euro
Trotz konjunktureller Stagnation haben die 646 Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und sonstigen Genossenschaftsbanken in Deutschland ihr Kreditgeschäft im Geschäftsjahr 2025 aktiv ausgebaut und zugleich im Wettbewerb um Einlagen ein solides Wachstum erzielt.
Nach vorläufigen Zahlen steigerten sie den Gewinn vor Steuern von rund 8,7 Milliarden Euro um 10,1 Prozent auf rund 9,5 Milliarden Euro; das bilanzielle Eigenkapital wuchs um 3,7 Prozent auf 69 Milliarden Euro. Die Risikovorsorge der Genossenschaftsbanken lag wie im Vorjahr mit rund 2,2 Milliarden Euro auf einem vorsorglich ausgerichteten Niveau, das die konjunkturelle Lage widerspiegelt.
"Die deutschen Genossenschaftsbanken haben mit diesem robusten Ergebnis ihre selbstgesteckten Ziele übertroffen. Dahinter steht das Vertrauen von mehr als 30 Millionen Kundinnen und Kunden und 17,5 Millionen Mitgliedern", sagte die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, anlässlich der Präsentation der Geschäftsergebnisse. "Auch im sechsten Jahr wirtschaftlicher Stagnation haben die Genossenschaftsbanken ihre Kunden, darunter viele mittelständische Betriebe, durch herausfordernde Zeiten begleitet." (DFPA/ljh)
Der BVR ist der Spitzenverband der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft in Deutschland.