Das Global Impact Investing Network (GIIN) hat im Rahmen der London Climate Action Week ein neues Investitionsrahmenwerk vorgestellt. Es soll Kapitalanlegern helfen, ihre Portfolios stärker an den globalen Klimazielen auszurichten.
Das „Climate Solutions Investing Framework“ richtet sich insbesondere an Investoren, die zur Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 2 Grad Celsius beitragen wollen – ohne tiefgehende Expertise in Klimawissenschaft oder komplexe Marktmodelle vorauszusetzen.
Das Konzept hebt sich laut GIIN von bisherigen ESG-Strategien ab, indem es gezielt Investitionen in Technologien und Geschäftsmodelle fördert, die systematisch zur Emissionsminderung beitragen. Kern des Modells sind vier Bewertungskriterien: eine fundierte Klimathese, nachvollziehbare Quantifizierung, strategische Priorisierung und ein transparenter Umgang mit Unsicherheiten. Ziel sei es, Investitionen zu identifizieren, die über reine CO₂-Reduktion hinaus einen wirksamen Beitrag zur globalen Klimawende leisten. (DFPA/abg)
Das vollständige Framework erhalten Sie hier.
Das Global Impact Investing Network (GIIN) engagiert sich dafür, das Ausmaß und die Wirksamkeit von Impact-Investitionen weltweit zu erhöhen. Impact-Investitionen sind Investitionen in Unternehmen, Organisationen und Fonds mit der Absicht, neben einer finanziellen Rendite auch positive, messbare soziale und ökologische Auswirkungen zu erzielen. Das GIIN baut eine kritische Infrastruktur auf und unterstützt Aktivitäten, Bildung und Forschung, die die Entwicklung einer kohärenten Impact-Investing-Branche beschleunigen.