Die GLS Investment Management GmbH, Anbieterin sozial-ökologischer Investmentfonds, hat im Jahr 2025 eine stabile Geschäftsentwicklung verzeichnet. Das Fondsvolumen belief sich auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro und lag damit nur leicht unter dem Vorjahreswert.
Während das Volumen der Aktienfonds stabil blieb, legten Rentenfonds deutlich zu und verzeichneten einen Anstieg von 31 Prozent. Mischfonds sowie der Mikrofinanzfonds mussten hingegen Mittelabflüsse hinnehmen. Der größte Fonds des Hauses, der GLS Bank Aktienfonds, erreichte ein Volumen von rund 670 Millionen Euro.
Trotz herausfordernder Marktbedingungen erzielte das Unternehmen ein Betriebsergebnis von 4,17 Millionen Euro. Alle Fonds entwickelten sich im vergangenen Jahr positiv. Den stärksten Wertzuwachs verzeichnete erneut der GLS Bank Aktienfonds mit einem Plus von 8,6 Prozent. Insgesamt schütteten die Fonds 34,3 Millionen Euro an Anleger aus.
Nach Angaben des Unternehmens basiert die Entwicklung auf einem konsequent nachhaltigen Anlageansatz. Im Berichtszeitraum wurden 53 Wertpapiere neu aufgenommen, während 18 Titel nach sozial-ökologischen oder wirtschaftlichen Kriterien ausgeschlossen wurden. Zudem führte das Unternehmen 60 sogenannte Engagement-Prozesse mit investierten Firmen, um deren nachhaltige Ausrichtung zu verbessern.
Ein Teil der Fondserträge floss zudem in gemeinnützige Zwecke. Insgesamt wurden rund 480.000 Euro an Spenden für 32 Projekte bereitgestellt, unter anderem aus dem GLS Bank Klimafonds.
Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen, Investitionen verstärkt in den Ausbau erneuerbarer Energien zu lenken. Dazu soll auch ein neuer Fonds für Energieinfrastruktur beitragen, der insbesondere Investitionen in Wind- und Solarparks sowie Speicherlösungen ermöglicht. (DFPA/abg)
Die GLS Investment Management GmbH, eine 100-prozentige Tochter der GLS Bank, ist ein Anbieter sozial-ökologischer Investmentfonds. Der Asset-Manager hat seinen Sitz in Bochum und ist weltweit tätig. Die von der GLS Investments betreuten Investmentfonds investieren aktuell rund 1,6 Milliarden Euro in Unternehmen und Länder, die eine positive gesellschaftliche Wirkung entfalten und nachhaltige Entwicklung fördern (Stand Februar 2026).