Großbritannien gibt 87,5 Millionen Pfund für soziale Investitionen in benachteiligten Regionen frei
Die britische Regierung hat 87,5 Millionen Pfund (rund 103 Millionen Euro) aus sogenannten „dormant assets“ freigegeben, um soziale Investitionen in benachteiligten Regionen und Gemeinden zu fördern.
Das Programm unterstützt soziale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, die in strukturschwachen Gebieten tätig sind und mit innovativen Ansätzen gesellschaftliche Probleme angehen. Die Mittel stammen aus Finanzanlagen, die lange ungenutzt blieben und deren Eigentümer nicht mehr zu ermitteln sind. Das Geld wird über unabhängige Organisationen wie Access – The Foundation for Social Investment und Better Society Capital verteilt.
Ziel ist es, die wirtschaftliche Widerstandskraft und das Wachstum von sozialen Unternehmen zu stärken und so die Lebensbedingungen in besonders benachteiligten Gemeinden zu verbessern. Das Programm ist Teil des Community Enterprise Growth Plan, der von sozialen und wirtschaftlichen Partnern entwickelt wurde.
Seit dem Start des Dormant Assets Scheme im Jahr 2011 hat sich der Markt für Sozialinvestitionen in Großbritannien deutlich ausgeweitet. Die Regierung plant zudem eine sechswöchige Konsultation, um die Fördermaßnahmen weiter zu verbessern. (DFPA/abg)