ICG startet Plattform für sozial orientierte Immobilienprojekte
Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) hat eine digitale Plattform zur Förderung sozial orientierter Immobilienprojekte gestartet. Der neue „Social Impact Hub“ soll Investoren, Projektentwickler, Kommunen und soziale Träger vernetzen sowie Investitionen in Projekte mit gesellschaftlicher Wirkung erleichtern.
Die Plattform bündelt nach Angaben des ICG Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich sogenannter Impact-Immobilien und dient zugleich als digitaler Marktplatz für Flächen, Finanzierungen, Dienstleistungen und Projektpartnerschaften. Ziel sei es, soziale Wirkung und wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle stärker zusammenzubringen.
Nach Angaben des ICG richtet sich das Angebot sowohl an Unternehmen der Immobilienwirtschaft als auch an Städte, soziale Organisationen und weitere Akteure. Nutzer können eigene Projekte einstellen, Partner suchen und sich direkt vernetzen. Unterstützt wurde der Aufbau unter anderem vom Beratungsunternehmen PwC.
Das ICG sieht in dem Hub einen Beitrag, das Thema soziale Nachhaltigkeit stärker in der Immobilienbranche zu verankern. Perspektivisch soll die Nutzung für Unternehmen kostenpflichtig werden, während öffentliche und soziale Akteure die Plattform weiterhin kostenfrei nutzen können. Das 2002 gegründete Institut versteht sich als Denkfabrik für nachhaltige und werteorientierte Unternehmensführung in der Immobilienwirtschaft. (DFPA/abg)
Den Hub finden Sie unter https://sii-initiative.de/impact-hub/.
Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (ICG) arbeitet seit seiner Gründung im Herbst 2002 daran, die Immobilienbranche in ihren Professionalisierungsanstrengungen zu unterstützen. Sie hat das Ziel, Grundsätze einer transparenten und professionellen Unternehmensführung in der Immobilienwirtschaft zu erarbeiten und zu etablieren.