Junge Erwachsene in Deutschland erwarten von Banken vor allem digitale Qualität, einfache Prozesse und transparente Informationen. Das zeigt die „NextGen Studie 2026“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung, die über 1.000 Vertreter der Generation Z befragt hat.
Die Untersuchung legt dar, dass 78 Prozent der Befragten Finanzen in ihrer aktuellen Lebensphase als wichtig einschätzen. Digitale Funktionen wie leistungsfähige Banking-Apps, Self-Service-Angebote und verständliche Produktinformationen gelten für die Gen Z längst nicht mehr als Zusatz, sondern als Grundvoraussetzung für Vertrauen und Attraktivität einer Bank. Gleichzeitig wünschen sich viele Befragte eine persönliche Beratung, besonders bei komplexen finanziellen Fragen, die durch digitale Angebote sinnvoll ergänzt werden sollte.
Neben der digitalen Nutzung stehen klassische Produkte wie Girokonten, Spar- und Anlageangebote sowie Vorsorge- und Versicherungsprodukte im Fokus. Dabei spielen Lebensphase, Einkommen und Vermögenssituation eine entscheidende Rolle für die Relevanz der Angebote. Rund 40 Prozent der Befragten bewerten die persönliche Beratung – ob vor Ort oder per Videoberatung – als wichtigste Bankdienstleistung.
Die Studie liefert Banken und Finanzdienstleistern damit zentrale Impulse für Strategie, Produktentwicklung, Kommunikation und Beratung, um langfristige Beziehungen zur jungen Zielgruppe aufzubauen. Die vollständigen Ergebnisse der „NextGen Studie 2026“ sollen im Februar 2026 veröffentlicht werden. (DFPA/abg)
Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH ist auf die fundierte Prüfung von Produkten und Dienstleistungen nach anerkannten Standards spezialisiert. Der Fokus liegt darauf, die Finanz- und Beratungsbranche aus der Kundenperspektive zu bewerten und Beratungskomplexität transparent und korrekt darzustellen. Ziel ist es, Unternehmen bei der Steigerung der Beratungsqualität und Kundenzufriedenheit zu unterstützen.
https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de