Der norwegische Staatsfonds Government Pension Fund Global (GPFG) hat im Jahr 2024 den japanischen Government Pension Investment Fund (GPIF) als weltweit größten Vermögensbesitzer überholt. Nach Daten einer gemeinsamen Studie von Pensions [&] Investments und dem Thinking Ahead Institute verwaltete der in Oslo ansässige Fonds zum Jahresende 1,77 Billionen US-Dollar, während der GPIF in Tokio auf 1,65 Billionen US-Dollar kam.
Das Gesamtvermögen der 300 größten Asset Owner weltweit stieg 2024 um 7,8 Prozent auf 24,4 Billionen US-Dollar. „Wir hatten erneut eine gute Marktperformance, insbesondere dank der ,Magnificent Seven‘-Technologieaktien“, sagte Jessica Gao, Direktorin beim Thinking Ahead Institute in London. Sie betonte zugleich die schwierigen Rahmenbedingungen: „Es ist eine herausfordernde Zeit für viele institutionelle Investoren – steigende Inflation, höhere Lebenshaltungskosten und geopolitische Spannungen prägen die Märkte.“
Norges Bank Investment Management, Verwalter des GPFG, verwies auf breite Aktiengewinne infolge sinkender Zinsen. Gleichzeitig mahnt die Fondsgesellschaft zur Vorsicht: Die zunehmende Fragmentierung der Weltwirtschaft in konkurrierende Blöcke mit mehr Handelsbarrieren und Regulierung könne zu geringerer globaler Wachstumsdynamik und höherer Marktvolatilität führen. (DFPA/abg)
Den vollständigen „The world’s largest pension funds – 2025“-Report finden Sie hier.
Das Thinking Ahead Institute ist ein gemeinnütziges Forschungs- und Innovationsnetzwerk, das darauf abzielt, die Investmentbranche zum Wohle der Sparer weltweit zu beeinflussen und Kapital für eine nachhaltige Zukunft zu mobilisieren. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 haben über 90 Investmentorganisationen zusammengearbeitet, um geeignete Anlagestrategien zu entwerfen, die organisatorische Effektivität zu verbessern und die Legitimität der Stakeholder zu stärken.