Die Gruppe der Sparda-Banken hat sich im Jahr 2025 positiv entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahreswert ist die zusammengefasste Bilanzsumme für die elf Sparda-Banken von 86,4 Milliarden Euro auf 89,5 Milliarden Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 89,5 Millionen Euro (2024: 92,7 Millionen Euro).
Der Zinsüberschuss hat sich laut Gruppe dank konstanter Zinserträge und rückläufiger Zinsaufwendungen um 100 Millionen Euro auf 1.177 Millionen Euro verbessert, das entspricht einem Plus von insgesamt neun Prozent.
Das Betriebsergebnis vor Bewertung konnte die Gruppe insgesamt auf 339,2 Millionen Euro steigern (2024: 332,8 Millionen Euro). Beim Betriebsergebnis nach Bewertung liegt die Gruppe bei 314,7 Millionen Euro (2024: 344,7 Millionen Euro).
Die Kundeneinlagen der Sparda-Gruppe sind zum Jahresende 2025 um 3,1 Milliarden Euro beziehungsweise 4,1 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro gestiegen. Auch die Kundenkredite entwickelten sich positiv und erhöhten sich um 1,1 Milliarden Euro auf 49,5 Milliarden Euro (2024: 48,4 Milliarden Euro).
Das Kreditneugeschäft erreichte mit 6,9 Milliarden Euro trotz der IT-Migrationen von fünf Sparda-Banken nahezu das Vorjahresniveau von 7,2 Milliarden Euro. Die Wohnbaufinanzierung bleibt mit 92 Prozent der Kundenforderungen der dominierende Kreditbereich. (DFPA/mb)
Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus elf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Sparda-Banken in Deutschland. Mit 3,7 Mio. Kunden und rund 3 Mio. Mitgliedern gehören die Institute zu den bedeutendsten Retailbanken in Deutschland. Die Sparda-Banken sind genossenschaftliches Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der Genossenschaftlichen Finanzgruppe.