Studie: Compliance-Müdigkeit belastet europäische Finanzbranche
Europäische Fintechs, Banken und Versicherer stehen zunehmend unter Druck durch wachsende regulatorische Anforderungen und steigende Betrugsrisiken. Laut dem aktuellen „State of European Financial Services: 2025 Report“ des Verifizierungsspezialisten Sumsub sehen 51 Prozent der Befragten die Herausforderung, mit sich ständig ändernden Vorschriften Schritt zu halten.
Hohe Betriebskosten (44 Prozent) und ineffektives Transaktionsmonitoring (29 Prozent) erschweren den Alltag. Über die Hälfte der Unternehmen erleidet jährlich Betrugsverluste zwischen 100.000 und 1 Million Euro, fast 18 Prozent verlieren mehr als eine Million Euro. Neue Betrugsformen wie KI-generierte Deepfakes und synthetische Dokumente steigen rasant an.
Viele Finanzinstitute arbeiten noch mit veralteten, manuellen Compliance-Prozessen. 53 Prozent nutzen manuelle Meldesysteme, nur 17 Prozent setzen vollständig ausgelagerte Lösungen ein. Angesichts verschärfter Regulierung und höherer Strafandrohungen bereitet sich die Branche auf weitere Herausforderungen vor. „Compliance darf nicht bei der Identitätsprüfung enden“, betont Ilya Brovin, Chief Growth Officer bei Sumsub. „Schnelle, effiziente und intelligente Lösungen sind jetzt gefordert, um Wachstum und Sicherheit zu gewährleisten.“ (DFPA/abg)
Den vollständigen Report finden Sie hier.
Die Sum and Substance Ltd. ist eine Full-Cycle-Verifizierungsplattform. Das britische Unternehmen bietet mit „Sumsub“ individuell anpassbare Lösungen für KYC, KYB, Transaktionsmonitoring und Betrugsprävention. Sumsub wurde 2015 und betreut mit mehr als 750 Mitarbeitern über 4.000 Kunden aus den Bereichen Fintech, Krypto, Transport, Handel, E-Commerce, Bildung und Gaming.