Bezahlt wird auf Reisen zwar immer selbstverständlicher mit Karte oder Smartphone-App. Bei den zusätzlichen Kosten, die dabei entstehen können, bleibt für viele Deutsche dennoch ein Fragezeichen. Dies zeigt die repräsentative Umfrage der Norisbank zum Bezahlverhalten der Deutschen 2026. Nach eigener Einschätzung fühlen sich 58,1 Prozent der Deutschen „sehr gut oder eher gut” über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Bargeldabheben im Ausland informiert.
Gleichzeitig sagen 33,1 Prozent der Befragten, dass sie sich dabei „eher schlecht oder gar nicht” auskennen. Das Bezahlen im Urlaub bleibe für viele nicht nur eine Frage der bevorzugten Zahlungsart, sondern auch eine Frage von Vertrauen und Transparenz.
Mit steigendem Alter nehme dieses Sicherheitsgefühl allerdings ab. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen geben 62,2 Prozent an, sich ausreichend über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Abheben im Ausland informiert zu fühlen. Bei den 35- bis 49-Jährigen sind es 61,5 Prozent, bei den 50- bis 69-Jährigen 52,9 Prozent.
Von den Befragten mit mehr als 2.500 Euro netto fühlen sich 65,9 Prozent gut informiert, bei denjenigen mit geringerem Einkommen sind es 47,2 Prozent.
Wer im Ausland bezahlt oder Geld abhebt, möchte wissen, was am Ende tatsächlich berechnet wird. Genau an diesem Punkt herrsche Unsicherheit. Besonders häufig geht es um mögliche Gebühren beim Bargeldabheben, aber auch um Kosten beim Bezahlen in Fremdwährung, um Wechselkurs und Umrechnung. Auch zusätzliche Optionen am Terminal oder Geldautomaten sorgten immer wieder für Fragezeichen. Etwa jeder Dritte fühlt sich laut Umfrage bei möglichen Gebühren im Ausland nicht ausreichend informiert. (DFPA/mb)
Die Norisbank GmbH ist eine Direktbank mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen ist eine Tochter der Deutschen Bank Gruppe.