Der deutsche Mittelstand steht vor einem Wendepunkt. Laut dem „Nachfolge-Monitoring Mittelstand“ von KfW Research streben bis Ende 2029 jährlich rund 109.000 mittelständische Unternehmen eine Nachfolge an, während rund 114.000 eine Geschäftsaufgabe ganz ohne Nachfolgelösung in Betracht ziehen. Erstmals erwägen damit mehr Inhaber die Stilllegung als die aktive Übergabe. Vor diesem Hintergrund führt Dealcorcle seine beiden Nachfolgeplattformen Dub und Amber auf einer gemeinsamen Plattform zusammen.
Dub soll so zum zentralen Zugangspunkt werden, der Verkäufer, Käufer und Berater im deutschsprachigen Raum zusammenbringt. Die strukturelle Nachfolgelücke sei vor allem ein Vermittlungsproblem. Als größte Hürde nennen Inhaber den Mangel an geeigneten Nachfolgern, gefolgt von der Einigung auf einen Kaufpreis. Genau an dieser Schnittstelle zwischen verkaufswilligen Unternehmen und passenden Käufern setze die zusammengeführte Plattform an.
Alle aktiven Deals von Dub und Amber laufen künftig auf der neuen Plattform zusammen. Im Zuge der Zusammenführung bleibt die Marke Dub bestehen und wird auf der technologischen Grundlage von Amber funktional und visuell weiterentwickelt.
Dub besteht seit 2011 als reichweitenstärkste Plattform für Unternehmensnachfolge im deutschsprachigen Raum. Im Sommer 2025 wurde sie Teil der Dealcircle-Gruppe. Amber ist die zweite Nachfolgeplattform im Dealcircle-Portfolio. Durch die Zusammenführung mit Dub tritt Amber nicht mehr als eigenständige Plattform auf. (DFPA/mb)
Dealcircle bietet eine Matching-Technologie, die für Unternehmensverkäufer und deren Berater automatisiert eine umfassende Longlist potenzieller Käufer erstellt. Gemeinsam mit der Deutschen Unternehmerbörse (Dub) bildet Dealcircle ein Ökosystem für die Unternehmensnachfolge im europäischen Mittelstand.