Die auf unabhängige Vermögensverwalter spezialisierte V-Bank AG hat ihr Wachstumstempo auch im ersten Halbjahr 2025 ungebrochen fortgesetzt. Das verwahrte Vermögen (Assets under Custody) stieg auf über 60 Milliarden Euro – ein Plus von rund 10 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.
„Das ist für uns ein großer Vertrauensbeweis und ein Ansporn, so weiterzumachen“, sagte Vertriebsvorstand Florian Grenzebach. Die V-Bank sei in einem Marktumfeld, das von Konsolidierung geprägt sei, ein „ruhender Pol“. Zum Stichtag 30. Juni 2025 verwahrte die Bank 59,3 Milliarden Euro, die 60-Milliarden-Marke wurde kurz darauf überschritten. Ende 2024 lagen die AuC noch bei 57,2 Milliarden Euro.
Auch bei der Anzahl der Endkundendepots konnte das Münchner Institut zulegen: Die Zahl stieg von 64.600 Ende 2024 auf nun 68.800. Über 4.000 neue Depotverbindungen trugen zum Anstieg bei. Die Zahl der angebundenen Geschäftspartner wuchs leicht auf 502 (Vorjahr: 499). Im ersten Halbjahr führte die V-Bank rund 1,13 Millionen Transaktionen durch. Das Kreditvolumen im Lombardgeschäft stieg von 337 auf 431 Millionen Euro.
„Unser Wachstum ist kein Selbstzweck“, betonte Vorstandschef Lars Hille. Es diene der Stabilität und Qualität der Bank. Für 2025 habe sich die V-Bank ambitionierte Ziele gesetzt: Neben dem Ausbau der Marktführerschaft bei Depotbanken für unabhängige Vermögensverwalter plant das Institut die Verwahrung digitaler Vermögenswerte in eigener Verantwortung sowie die Gründung einer eigenen Depotbank in der Schweiz. (DFPA/abg)
Die V-Bank AG ist eine Privatbank mit Sitz in München. Sie konzentriert sich mit ihrem Geschäftsmodell auf die Depot- und Kontoführung sowie auf die Wertpapierabwicklung für unabhängige Vermögensverwalter und ausgewählte Kunden wie Family Offices. Die V-Bank wurde zuletzt mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Beste Depotbank 2023 sowie als Top Innovator 2025.