Für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 30 Jahren ist die App zum Standard geworden und Browser-basiertes Banking inzwischen weitgehend Geschichte. 82 Prozent der sogenannten Gen Z nutzt laut Umfrage von Visa die Banking-App, um ihre Finanzen im Blick zu behalten. Ein Drittel der Altersgruppe, zeigen Daten der ING, loggt sich sogar täglich in ihre ING-Banking-App ein. Das sind die Ergebnisse einer gemeinsamen Analyse der ING Deutschland und des Zahlungstechnologie-Unternehmens Visa.
Dabei wurden anonymisierte Daten von rund zwei Millionen Kunden der ING sowie repräsentative Marktforschungsergebnisse von Visa untersucht, die in einer Onlinebefragung unter 1.800 Menschen in Deutschland erhoben wurde.
Dr. Martin Schmidberger, Head of Customer Interactions bei der ING Deutschland, sagt: „Die Gen Z ist mit digitalen Angeboten und sozialen Medien groß geworden und damit die erste wirkliche ,digital native’ Generation. Menschen dieser Altersgruppe konsumieren insgesamt anders als vorherige Generationen und erwarten daher auch bei Bankgeschäften entsprechende digitale Angebote, die ihrem Lebensstil entsprechen.” Für Banken und Unternehmen allgemein ist es wichtig, dies zu verstehen und sich rechtzeitig drauf einzustellen, ergänzt Tobias Czekalla, bei Visa Country Manager Deutschland. „Schon in wenigen Jahren wird die Gen Z die Generation mit der größten Kaufkraft sein. Global wird sie Schätzungen zufolge bis 2030 über Ausgaben in Höhe von 33 Billionen US-Dollar entscheiden.”
Das Smartphone ist für die Gen Z der Zugang zur Welt, auch zum Banking und beim Bezahlen. Die ING-Daten zeigen: 75 Prozent haben sich in den vergangenen drei Monaten ausschließlich über die App eingeloggt. Mehr als jeder Zweite (58 Prozent) macht das häufiger als jeden zweiten Tag (an über 50 von 90 Tagen) und ein Drittel (36 Prozent) nutzt sogar täglich die App. Auch die Umfrageergebnisse bestätigen dies: Die Banking-App erleichtert der Gen Z die Kontrolle über ihre Finanzen. So nutzen 82 Prozent die Banking-App, um den Überblick über ihre Finanzen zu behalten, deutlich abgeschlagen folgen der Blick ins Portemonnaie (33 Prozent) und auf Kontoauszüge (24 Prozent). Multi-Banking-Apps oder -Software werden kaum genutzt (acht Prozent). Und ihr Verschuldungsgrad ist laut ING-Daten gering: Der Großteil (84 Prozent) der jüngeren ING- Kunden bleibt im Zeitraum von zwei Monaten im Plus, der Dispo wird entsprechend kaum genutzt. Die durchschnittliche Überziehung beträgt dann knapp 800 Euro und dauert 17 Tage im Durchschnitt.
Gen Z spart am meisten und setzt auf ETF
Laut Visa-Umfrage legt die Gen Z im Schnitt prozentual am meisten zurück: 22 Prozent ihres monatlichen Einkommens gegenüber im Schnitt 17 Prozent innerhalb der insgesamt befragten Menschen. 68 Prozent der jungen Generation geben an, dass sie sparen, also Sparkonten, Tages- oder Festgeld nutzen. Tagesgeld (45 Prozent) ist dabei die beliebteste Option. Jeder Zweite (58 Prozent) gibt an, zu investieren – in EFT, Aktien oder Krypto. Die ING-Daten ergeben ein ähnliches Bild: 42 Prozent der Gen Z investiert regelmäßig mit einem Wertpapiersparplan, davon fließen gemessen am Volumen 94 Prozent in ETF-Sparpläne. (DFPA/mb1)
Die ING Holding Deutschland GmbH ist eine deutsche Privat- und Geschäftskundenbank. Die Kerngeschäftsfelder im Privatkundengeschäft sind Spargelder, Wertpapiergeschäft, Baufinanzierungen, Verbraucherkredite und Girokonten.