Zweitmarkt-Umsatz im ersten Quartal übertrifft das Vorjahr
Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler beendete das erste Quartal 2026 mit einem Handelsvolumen von 54,63 Millionen und erzielte damit eine leichte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr (53,17 Millionen). Schiffsbeteiligungen zeigten sich gegenüber dem Vorjahresquartal (68,49 Prozent) deutlich ermäßigt mit einem Kursdurchschnitt von 53,57 Prozent. Im marktbeherrschenden Immobiliensegment bewegte sich der Durchschnittskurs fürs Quartal seitwärts von 69,86 Prozent im Vorjahr auf aktuell 70,32 Prozent.
Auf Monatssicht gab es deutlich anziehende Kurse bei lebhaftem Handel. Der Durchschnitt für den Gesamtmarkt kletterte von 64,74 Prozent im Vormonat auf 74,77 Prozent im März. Aus insgesamt 597 Transaktionen (Vormonat: 493 Transaktionen) entstand ein Nominalumsatz von 16,22 Millionen (Vormonat: 20,41 Millionen).
Der Anteil von Immobilienbeteiligungen am Gesamthandel fiel im März mit 81,42 Prozent sehr hoch aus. Aus 468 Transaktionen (Vormonat: 365 Transaktionen) im Segment entstand ein Nominalumsatz von 13,20 Millionen (Vormonat: 16,01 Millionen). Neben Beteiligungen in Australischen Dollar waren wie schon in den vergangenen Monaten amerikanische und deutsche Einkaufscenter gut nachgefragt. Ein Anteil am Olympia Einkaufszentrum wurde mit 700 Prozent gehandelt. Aber auch insgesamt herrschte rege Nachfrage nach Immobilienfonds, so dass die Kurse für auf breiter Front zulegten auf durchschnittlich 81,98 Prozent im März (Vormonat: 71,41 Prozent).
Der Handel mit Schiffsfonds war geprägt vom Iran-Krieg. Beteiligungen an LNG- und Öltankern bleiben wie schon im Vormonat gesucht. Bedingt durch das eher knappe Angebot, aber auch durch Abwarten der weiteren Entwicklungen, blieb der Handel im Segment eher verhalten. Aus 45 Transaktionen (Vormonat: 62 Transaktionen) entstand ein Umsatz von 1,21 Millionen (Vormonat: 2,31 Millionen).
Äußerst lebhaft verlief der Handel bei den „Sonstigen Beteiligungen“ wie Private Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds, getrieben durch ein hohes Angebot an Umwelt-Fonds. Insgesamt entstand bei den „Sonstigen“ aus 84 Vermittlungen (Vormonat: 66 Vermittlungen) ein Umsatz von 1,80 Millionen (Vormonat: 2,09 Millionen). Der Durchschnittskurs im Segment stieg von 28,24 Prozent im Februar auf 34,08 Prozent im März. (DFPA/mb)
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