Die Zahl der Menschen mit einem Kryptowährungsvermögen von mindestens einer Million US-Dollar ist 2026 auf 135.694 gestiegen. Das geht aus dem “Crypto Wealth Report 2026” der schweizer Beratungsagentur Henley & Partners hervor.
Der Report beziffert den weltweiten Kryptomarkt auf 2,6 Billionen US-Dollar. Dabei nimmt der Bitcoin weiterhin eine dominierende Stellung ein. Den Angaben zufolge gibt es weltweit rund 742 Millionen Nutzer von Kryptowährungen. Davon besitzen etwa 371 Millionen Bitcoin. Mit einem Marktwert von 1,6 Billionen US-Dollar entfallen rund 60 Prozent des gesamten Kryptomarktwerts auf die älteste und nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung.
Auch bei den vermögenden Krypto-Anlegern spielt Bitcoin eine wichtige Rolle. Von den 135.694 Krypto-Millionären besitzen 92.272 Bitcoin, was einem Anteil von 68 Prozent entspricht. Bei den 290 sogenannten Centi-Millionären mit einem Krypto-Vermögen von mindestens 100 Millionen US-Dollar liegt der Bitcoin-Anteil bei 52 Prozent. Unter den 23 Krypto-Milliardären besitzen neun Bitcoin, entsprechend 40 Prozent.
Der Bericht untersucht neben der Vermögensentwicklung auch die internationale Verbreitung und Akzeptanz digitaler Vermögenswerte. Im “Henley Crypto Adoption Index 2026” liegt Singapur demnach an erster Stelle unter den Ländern, die für sogenannte Investment Migration von Krypto-Anlegern besonders attraktiv sind. Dabei fließen unter anderem Faktoren wie Regulierung, Infrastruktur und die Nutzung von Kryptowährungen ein.
Die Zahlen beziehen sich auf den Stand vom 31. August 2026. Die ausgewiesenen Marktwerte umfassen laut Bericht sämtliche Kryptowährungen einschließlich Stablecoins. (DFPA/abg)
Den Online-Report lesen Sie hier.
Henley & Partners gilt als weltweit führender Strategiebarter im Bereich Wohnsitz- und Staatsbürgerschaftsplanung. Das Unternehmen mit über 70 Büros weltweit unterstützt jährlich Hunderte vermögende Privatpersonen und deren Berater bei der globalen Vermögens- und Mobilitätsstrategie. In den 1990er-Jahren entwickelte Henley & Partners das Konzept der „Residence and Citizenship Planning“ und berät heute zahlreiche Regierungen bei der Gestaltung und Umsetzung solcher Programme.