Investieren in soziale Infrastruktur
Deutschland altert – und mit der alternden Gesellschaft wachsen die Anforderungen an die soziale Infrastruktur. Schon heute leben mehr als fünf Millionen pflegebedürftige Menschen hierzulande, Tendenz steigend. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2040 jedes Jahr über 20.000 neue Pflegeplätze geschaffen werden müssen. Ohne private Investitionen wird dieser Bedarf nicht zu decken sein. Für Anleger eröffnet sich hier ein Markt, der stabile Erträge verspricht und gleichzeitig einen unverzichtbaren Beitrag zum Gemeinwohl leistet.
Investment mit gesellschaftlicher Wirkung
Immobilienfonds, die in Pflegeheime, Seniorenwohnungen oder Reha-Einrichtungen investieren, bedienen zwei Ziele zugleich: planbare Rendite und soziale Wirkung. Die Nachfrage nach Pflegeplätzen ist unabhängig von Konjunkturzyklen, Pachtverträge laufen meist langfristig, die Refinanzierung über die Pflegeversicherung ist gesetzlich gesichert. Für Investoren bedeutet das ein hohes Maß an Stabilität. Gleichzeitig schafft jede Investition dringend benötigte Versorgungskapazitäten für eine alternde Gesellschaft.
Die Immac group hat diesen Markt früh erkannt. Als einer der führenden Anbieter geschlossener Immobilienfonds in Form von alternativen Investmentfonds (AIF) hat das Unternehmen seit fast drei Jahrzehnten über 130 Fonds mit einem Volumen von mehr als 2,3 Milliarden Euro platziert. Mit ihrer Expertise begleitet die Unternehmensgruppe den gesamten Lebenszyklus einer Fondsimmobilie - vom Ankauf über das Asset Management bis hin zur späteren Veräußerung.
Privatanleger als wichtiger Baustein
Ein besonderes Merkmal: Immac-Fonds sind auch für Privatanleger bereits ab 10.000 Euro zugänglich. Damit können Investoren in eine Assetklasse einsteigen, die sonst institutionellen Anlegern vorbehalten ist. Geplante Ausschüttungen von 4,5 bis 6,5 Prozent pro Jahr, monatlich ausgezahlt, sorgen für regelmäßige Erträge. Privatanleger übernehmen damit eine doppelte Rolle: Sie profitieren von stabilen Cashflows und tragen gleichzeitig dazu bei, die Versorgungslücke im Pflegebereich zu schließen – ein Bereich, in dem staatliche Mittel allein nicht ausreichen.
Nachhaltigkeit und regulatorische Anreize
Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Neubauten erfüllen moderne ESG-Standards, energetische Sanierungen senken Betriebskosten und schonen Ressourcen. Zudem unterstützen staatliche Förderprogramme den Bau und die Modernisierung von Pflegeimmobilien, wenn diese einen Beitrag zur nachhaltigen Versorgung leisten. Das verbessert nicht nur die Renditeaussichten, sondern reduziert auch die Risiken für Investoren.
Reguliert sind die Fonds durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Damit genießen Anleger ein hohes Maß an Transparenz und Vergleichbarkeit – ein klarer Vorteil gegenüber älteren Fondsstrukturen.
Mehr als ein Investment in Beton
Pflegeimmobilien sind ein Investment in eine Gesellschaft, die älter wird und neue Formen der Infrastruktur benötigt. Sie verbinden ökonomische Stabilität mit sozialem Nutzen. Wer in Fonds dieser Art investiert, stärkt nicht nur sein Portfolio, sondern trägt auch dazu bei, dass dringend benötigte Pflegeplätze entstehen.
In Zeiten, in denen Impact Investing immer stärker nachgefragt wird, zeigt sich, dass Pflegeimmobilien weit mehr sind als eine Nische. Sie sind ein zentraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur und damit ein Investment in die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.
Florian M. Bormann ist Geschäftsführer der Immac Immobilienfonds GmbH, Hamburg.
Der Beitrag ist zuerst im im EXXECNEWS Schwerpunkt Infrastruktur erschienen.