Impact-Investoren stehen vor der Herausforderung, den tatsächlichen Beitrag ihrer Anlagen zu sozialen und ökologischen Veränderungen nachzuweisen. Besonders schwierig ist die sogenannte Zusätzlichkeit – also die Frage, ob ein positiver Effekt ohne die Investition nicht oder nur in geringerem Umfang eingetreten wäre.
Bei Aktienkäufen am Sekundärmarkt ist der Nachweis besonders komplex, da das Kapital nicht unmittelbar an das Unternehmen fließt. Dennoch können Anleger nach Einschätzung von Florent Griffon, SRI-Experte und Lina Arrifi, Expertin für verantwortliches Investieren beim belgischen Asset Manager DPAM, auch an öffentlichen Kapitalmärkten Wirkung erzielen. Neben der Kapitalallokation spielt dabei die aktive Eigentümerschaft eine wichtige Rolle. Durch den Dialog mit Unternehmen, die Ausübung von Stimmrechten und gemeinsame Engagement-Initiativen mit anderen Investoren sollen Unternehmensstrategien und Geschäftsmodelle beeinflusst werden.
Ein weiteres zentrales Kriterium ist die Intentionalität. Impact-Investments sollen neben einer finanziellen Rendite bewusst einen positiven sozialen oder ökologischen Beitrag anstreben. Dafür sei es notwendig, Unternehmen auszuwählen, deren Geschäftstätigkeit nachweislich zur Lösung gesellschaftlicher oder ökologischer Probleme beiträgt. (DFPA/abg)
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Degroof Petercam Asset Management (DPAM), mit Hauptsitz in Brüssel, ist eine Asset-Management-Gesellschaft. Neben Publikumsfonds werden Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren gemanagt.