Pensionsfonds sollen gegen Lebenshaltungskosten-Krise investieren

Angesichts weltweit steigender Lebenshaltungskosten fordert das Global Impact Investing Network (GIIN) eine stärkere Rolle von Pensionsfonds bei der Finanzierung bezahlbarer Infrastruktur und sozialer Angebote. Mit weltweit rund 100 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen hätten Altersvorsorgeeinrichtungen erheblichen Einfluss, um durch sogenannte Impact-Investments strukturelle Lösungen zu fördern.

Steigende Preise für Wohnen, Energie, Gesundheit, Transport und Kinderbetreuung belasteten Haushalte rund um den Globus, erklärte GIIN-Chef Amit Bouri in einem aktuellen Newsletter. Pensionsfonds verwalteten langfristige Ersparnisse und seien damit prädestiniert für Investitionen, die wirtschaftliche Resilienz und soziale Stabilität stärkten. Dazu zählten unter anderem bezahlbarer Wohnraum, kommunale Gesundheitszentren, regionale Wirtschaftsentwicklung sowie widerstandsfähige Energieinfrastruktur.

Als breit diversifizierte „Universal Owners“ seien Pensionsfonds systemischen Risiken ausgesetzt, die sich nicht einfach wegdiversifizieren ließen, argumentiert das Netzwerk. Dies schaffe Anreize, Kapital gezielt in Projekte zu lenken, die langfristig sowohl Renditen als auch stabile gesellschaftliche Rahmenbedingungen sichern. Impact Investing sei zwar kein Allheilmittel gegen die Lebenshaltungskosten-Krise, passe aber thematisch zu zentralen Kostentreibern wie Wohnungsknappheit, hohen Gesundheitsausgaben und steigenden Energiekosten.

Trotz eines schwierigen Fundraising-Umfelds fließen laut GIIN weiterhin Milliarden aus Pensions- und Staatsfonds in Klima- und Transformationsstrategien großer Private-Equity-Häuser. Zudem kündigte der britische Vermögensverwalter M&G an, über Pensionskapital mehr als eine Milliarde Pfund in bezahlbaren Wohnraum und Stadtentwicklung im Vereinigten Königreich zu investieren. Eine Umfrage des Beratungsunternehmens Bfinance ergab zuletzt, dass 27 Prozent der Investoren bereits Impact-Strategien umsetzen, weitere 26 Prozent planen den Einstieg.

Das GIIN verweist zudem auf wachsende Initiativen institutioneller Investoren im Klimabereich. 28 Vermögenseigner seien einer neuen Arbeitsgruppe zu Klimaschutzlösungen beigetreten, um geeignete Investitionsrahmen zu entwickeln. Ende März schließt zudem die jährliche Impact-Investor-Umfrage des Netzwerks, deren Ergebnisse als wichtige Datengrundlage für den Markt gelten. (DFPA/abg)

Das Global Impact Investing Network (GIIN) engagiert sich dafür, das Ausmaß und die Wirksamkeit von Impact-Investitionen weltweit zu erhöhen. Impact-Investitionen sind Investitionen in Unternehmen, Organisationen und Fonds mit der Absicht, neben einer finanziellen Rendite auch positive, messbare soziale und ökologische Auswirkungen zu erzielen. Das GIIN baut eine kritische Infrastruktur auf und unterstützt Aktivitäten, Bildung und Forschung, die die Entwicklung einer kohärenten Impact-Investing-Branche beschleunigen.

http://www.thegiin.org

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