Die vier Megatrends der globalen Veränderung

Klaus Weber

Der Investitionsbedarf im Infrastruktursektor ist immens – nicht nur in Deutschland. Wir bei Patrizia fassen das in vier Megatrends der globalen Veränderung zusammen: Der digitale Wandel, der Urbanisierungstrend, die Energiewende und die Veränderung der Lebensgewohnheiten sind aus unserer Sicht die prägenden Entwicklungen der nächsten Jahre.

Diese vier Megatrends bedingen große Investitionen und eröffnen gleichzeitig entsprechende Chancen. Viele denken bei Infrastruktur zuerst an Anlagen zur Gewinnung von Solar- oder Windenergie – aber das ist nur ein kleiner Teil des infrage kommenden Spektrums. Netzwerktechnologie, Datenspeicherung, smarte Straßenbeleuchtung und Technologien zur Nutzung und Speicherung von Wasserstoff sind nur einige der Schlagworte, die hier eine Rolle spielen können. Den Investitionsbedarf bei der Verkehrsinfrastruktur erleben viele bei der Benutzung des Straßen- oder Bahnnetzes täglich. Auch bei der sozialen Infrastruktur – vom Kindergarten bis zum Pflegeheim – ist es dringend nötig, privates Kapital zu mobilisieren, die angespannten öffentlichen Haushalte allein sind mit diesen gewaltigen Herausforderungen überfordert.

Genug Motivation also für die Politik, tätig zu werden, denn bislang waren die Möglichkeiten für das breite Publikum, die spannende Assetklasse Infrastruktur zu spielen, stark eingeschränkt. Institutionelle Investoren hingegen nutzen schon seit Jahren das attraktive Chancen-/Risikoprofil, das sie bietet.

Die Möglichkeit, in Spezialfonds zu investieren, ist gerade auch für Patrizia ein interessanter Aspekt, denn in diesem Segment verfügt das Unternehmen über einen langjährigen, hervorragenden Track Record. Das Patrizia-Infrastrukturteam ist seit mehr als 25 Jahren erfolgreich, davon zeugen mehr als 130 getätigte Investments mit einem Volumen von 9,7 Milliarden Euro.

Auch Privatanleger können jetzt mit Infrastruktur-Investments an den Megatrends des globalen Wandels partizipieren. Den entscheidenden Impuls lieferte nun eine Reform, die der EU-Gesetzgeber zu Beginn des Jahres in Kraft setzte und die unter dem Namen „ELTIF 2.0“ große öffentliche Aufmerksamkeit erfährt: Seit Inkrafttreten der Neuregelung eröffnet sich über den „European Long-Term Investment Fund“ (ELTIF) auch Privatanlegern der Zugang zu entsprechenden Anlagemöglichkeiten, denn nun dürfen diese Fonds, in die auch „Otto Normalverbraucher“ investieren kann, auch Geld in Spezialfonds stecken, die ansonsten professionellen Anlegern vorbehalten sind.

Das gilt auch bei kleineren Budgets, denn eine Mindestanlagesumme ist jetzt nicht mehr zwingend vorgesehen. Ursprünglich war eine Mindestbeteiligung von 10.000 Euro gesetzlich vorgeschrieben. Zwar dürften viele Fonds auch weiterhin eine Mindestschwelle vorsehen, diese jedoch zumeist deutlich niedriger ansetzen.

Der Infrastruktur-ELTIF von Patrizia soll unter anderem in verschiedene Infrastruktur-Spezialfonds des Unternehmens investieren und so Privatanlegern ermöglichen, daran zu partizipieren. Daneben wird der Fonds auch die Möglichkeit haben, direkt in Infrastrukturanlagen und -unternehmen zu investieren. Der Vertriebsstart ist für Anfang 2025 geplant.

 

Der Beitrag ist zuerst in EXXECNEWS Ausgabe 25 erschienen.

Klaus Weber ist Geschäftsführer der Patrizia GrundInvest GmbH, der Kapitalverwaltungsgesellschaft der börsennotierten Patrizia SE. Patrizia bietet als global agierendes Unternehmen seit 40 Jahren Investments in Immobilien und Infrastruktur für institutionelle, semiprofessionelle und private Anleger an und verwaltet derzeit ein Immobilienvermögen von mehr als 57 Milliarden Euro.

www.patrizia-immobilienfonds.de

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