DWS meldet Rekorderträge
Im Jahr 2024 hat der Vermögensverwalter DWS seine Strategie („Reduce. Value. Growth. Build“) weiter erfolgreich umgesetzt. Das Unternehmen verdoppelte das Langfrist-Nettomittelaufkommen, erreichte beim verwalteten Vermögen und den Erträgen neue Rekordstände und steigerte den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr. Im vierten Quartal erzielte die DWS bei den Erträgen und dem bereinigten Vorsteuergewinn jeweils ihr zweitbestes Quartalsergebnis.
Die bereinigten Erträge erhöhten sich 2024 um sechs Prozent auf ein neues Rekordniveau von 2.747 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2023: 2.603 Millionen Euro). Ursächlich hierfür waren laut DWS hauptsächlich gestiegene Managementgebühren aufgrund höherer durchschnittlicher AuM. Gestützt wurde der Anstieg der Erträge zudem durch höhere Performance- und Transaktionsgebühren, vor allem resultierend aus einer Performancegebühr für den Flaggschiff-Fonds „DWS Concept Kaldemorgen“. Sonstige Erträge gingen dagegen zurück. Im vierten Quartal 2024 stiegen die bereinigten Erträge um sieben Prozent auf 731 Millionen Euro (drittes Quartal 2024: 685 Millionen Euro).
Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg 2024 um zehn Prozent auf 1.035 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2023: 937 Millionen Euro). Im vierten Quartal 2024 legte der bereinigte Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorquartal um zwölf Prozent auf 293 Millionen Euro zu (drittes Quartal 2024: 262 Millionen Euro).
Der Vorsteuergewinn erhöhte sich 2024 um 23 Prozent auf 957 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2023: 777 Millionen Euro). Im vierten Quartal 2024 stieg der Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorquartal um acht Prozent auf 265 Millionen Euro (drittes Quartal 2024: 245 Millionen Euro). Nach Steuern wies die DWS für das Geschäftsjahr 2024 ein um 19 Prozent höheres Konzernergebnis von 655 Millionen Euro aus (Geschäftsjahr 2023: 551 Millionen Euro; viertes Quartal 2024: 182 Millionen Euro; drittes Quartal 2024: 166 Millionen Euro).
Das langfristig verwaltete Vermögen (LT AuM) legte im vierten Quartal 2024 weiter um 40 Milliarden Euro auf 900 Milliarden Euro zu (drittes Quartal 2024: 860 Milliarden Euro). Treiber hierfür waren hauptsächlich positive Wechselkursbewegungen und Nettomittelzuflüsse. Der über das Jahr erfolgte Anstieg von 118 Milliarden Euro gegenüber den LT AuM von 783 Milliarden Euro am Ende des Jahres 2023 geht auf günstige Marktentwicklungen, Nettomittelzuflüsse und positive Wechselkursbewegungen im Jahr 2024 zurück.
Das gesamte verwaltete Vermögen (AuM) erhöhte sich im vierten Quartal 2024 weiter um 49 Milliarden Euro auf einen neuen Rekordstand von 1.012 Milliarden Euro (drittes Quartal 2024: 963 Milliarden Euro). Im Vergleich zu den AuM von 896 Milliarden Euro Ende 2023 stieg das gesamte verwaltete Vermögen um 115 Milliarden Euro an. Die Treiber für diese Entwicklungen im vierten Quartal und im Gesamtjahr waren dieselben wie für die LT AuM. (DFPA/mb1)
Die DWS Group ist ein Vermögensverwalter mit Sitz in Frankfurt am Main. Das börsennotierte Unternehmen befindet sich im Mehrheitsbesitz der Deutschen Bank.