Liquid Alternatives: Nettozuflüsse steigen
Im Jahr 2025 haben Liquid Alternatives ihr Comeback bestätigt: Nach erstmals wieder positiven Zuflüssen Ende 2024 verzeichnete das Segment im abgelaufenen Jahr hohe Nettozuflüsse von 26,4 Milliarden Euro. Das zeigt die Liquid-Alternatives-Studie des Asset Managers Lupus alpha basierend auf Daten des Analysehauses LSEG Lipper.
Bei Liquid Alternatives handelt sich um alternative Anlagestrategien, die über alternative Anlagevehikel wie Investmentfonds, ETFs und Geschlossene Fonds verfügbar sind, die tägliche Liquidität bereitstellen.
Getrieben wurde die Entwicklung vor allem von Fixed‑Income‑Strategien. Die durchschnittliche Rendite über alle Fonds lag bei 1,99 Prozent. Dabei belastete der stark fallende US‑Dollar die Ergebnisse für Euro‑Investoren spürbar.
In den vergangenen zwei Jahren sei das Anlegerinteresse für Liquid Alternatives Schritt für Schritt zurückgekehrt. Erstmals deutlich positive Nettomittelzuflüsse konnte das Segment bereits seit dem zweiten Halbjahr 2024 verzeichnen. Dieser Trend gewann 2025 deutlich an Dynamik. Im ersten Halbjahr flossen 6,9 Milliarden Euro neu in Liquid Alternatives, im weiteren Jahresverlauf beschleunigten sich die Zuflüsse um noch einmal 19,5 Milliarden Euro. Zehn der 15 Strategien der Anlageklasse verzeichneten bis Jahresende Nettozuflüsse – ein weiteres Indiz für die Breite der Nachfrage. Die beiden Fixed-Income-Strategien „Absolute Return Bond“ und „Alternative Credit Focus“ zählten mit Nettomittelzuflüssen von zusammen 16,4 Milliarden Euro zu den größten Profiteuren.
Mit ihrer durchschnittlichen Performance von 1,99 Prozent lagen Liquid Alternatives vor Euro‑Staatsanleihen und deutlich hinter den Aktienmärkten. Auf der Risikoseite bestätigten Liquid Alternatives ihre diversifizierende Wirkung: Die meisten Strategien konnten ihre maximalen Verluste klar unterhalb eines Investments in Aktien halten. (DFPA/mb)
Die Lupus alpha Asset Management AG ist eine eigentümergeführte, unabhängige Asset- Management-Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen verwaltet ein Volumen von rund 15,5 Milliarden Euro für institutionelle Anleger und Wholesale-Investoren.