Neuberger startet Schwellenländerfonds mit Value-Fokus
Der New Yorker Vermögensverwalter Neuberger hat einen neuen Aktienfonds für Schwellenländer aufgelegt und setzt dabei auf einen antizyklischen Value-Ansatz. Die Strategie zielt auf langfristigen Kapitalzuwachs und konzentriert sich auf unterbewertete Unternehmen in aufstrebenden Märkten.
Dabei suchen die Manager gezielt nach wenig beachteten Anlagechancen über verschiedene Länder, Branchen und Unternehmensgrößen hinweg. Grundlage ist ein benchmark-unabhängiger Bottom-up-Ansatz, der Aktien identifizieren soll, die mit deutlichem Abschlag zu ihrem inneren Wert gehandelt werden. Der „Neuberger Emerging Markets Equity Fund“ wird von den Portfoliomanagern Juan Torres und Vera German gesteuert.
Das Portfolio umfasst in der Regel 30 bis 70 Titel und folgt einem Value-Modell mit mehreren Kategorien, darunter gefallene Wachstumswerte, zyklische Unternehmen und Sondersituationen. Ziel ist eine breite Diversifikation bei gleichzeitig klarem Fokus auf absolute Renditen.
Nach Einschätzung des Managements bieten Schwellenländer derzeit besonders attraktive Einstiegschancen. Viele Märkte seien im Vergleich zu Industrieländern deutlich niedriger bewertet und zugleich strukturell unteranalysiert. Zudem könnten Reformen in Ländern wie Brasilien oder Südkorea zusätzliche Impulse für Investoren liefern.
Der Fonds richtet sich an Anleger, die gezielt nach Alternativen zu stark gewichteten Standardstrategien suchen. Unterstützt wird das Managementteam von einem globalen Research-Netzwerk mit regionalen Experten. (DFPA/abg)
Neuberger Berman ist ein unabhängiger Investmentmanager mit Sitz in New York City. Das Unternehmen verwaltet Aktien- und Anleihenanlagen sowie Private-Equity- und Hedgefonds-Portfolios für institutionelle Anleger und Berater auf der ganzen Welt. Neuberger Berman verwaltet ein Privatmarktvermögen von mehr als 129 Milliarden US-Dollar.