Anlegerstimmung deutet auf vorsichtigen Optimismus hin
Die Stimmung an den Aktienmärkten zeigt sich im Sommer gemischt: Während Privatanleger zuletzt zurückhaltender geworden sind, signalisiert ein wichtiger Marktindikator weiter konstruktive Aussichten. Das geht aus einer Analyse der Fürst Fugger Privatbank hervor.
Der seit 1987 erhobene „AAII Investor Sentiment Survey“ zeigt, dass der Anteil optimistischer Privatanleger in den vergangenen Wochen von rund 40 auf 30 Prozent gefallen ist – und damit unter dem historischen Durchschnitt von 37,5 Prozent liegt. Der Anteil der Pessimisten stieg hingegen auf 46 Prozent. „Auf Seiten der Privatanleger sehen wir eher abwartende Zurückhaltung. Das ist kein schlechtes Signal für den Rest des Sommers“, sagte Simon Hofmann von der Fürst Fugger Privatbank.
Der „Fear and Greed Index“, der Bewegungen an den Aktienmärkten bewertet, notiert derzeit bei 65 Punkten. Werte ab 75 gelten als Zeichen übertriebener Euphorie. „Der Fear and Greed Index zeigt eine gewisse optimistische Tendenz, jedoch ohne Warnzeichen einer übergroßen Euphorie“, so Hofmann. „Wir sehen darin gute Voraussetzungen für eine weiterhin konstruktive Börsenentwicklung in den nächsten Wochen.“
Trotz des grundsätzlich positiven Signals warnt Hofmann vor den hohen Bewertungen, insbesondere in den USA. „Falls die Gewinne zurückgehen oder sich die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechtern, wäre der Markt anfällig für Korrekturen.“ Chancen sieht er jedoch in günstigeren Segmenten wie US-Nebenwerten. (DFPA/abg)
Die Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Augsburg. Die Bank versteht sich als professioneller Finanzdienstleister für alle Anliegen rund um die private Geldanlage vermögender Privatkunden.